Endspurt für die Feininger-Ausstellung

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Dearborn Station, Chiacago, 1941: Eines der 160 fotografischen Meisterwerke von Andreas Feininger, die unter dem Titel „That‘s Photography“ noch bis Sonntagabend (1. September) im KuK Monschau zu sehen sind. Der Eintritt ist frei. Foto: Andreas Feininger, Zeppelin Museum Friedrichshafen

Monschau. Alle Interessierten können zum Ferienende noch die letzte Chance nutzen, Weltklasse-Kunst in Monschau zu sehen. Seit der Eröffnung am 6. Juli haben schon jetzt mehr als 5500 Besucher die 160 Werke umfassende Ausstellung des Wegbereiters der modernen Fotografie, Andreas Feininger, gesehen.

„Es ist wirklich etwas Besonderes, dass wir die Möglichkeit haben, eine so umfangreiche Monografie zu Andreas Feininger zu zeigen“, gibt Kunst- und Kulturzentrum (KuK)-Leiterin Dr. Nina Mika-Helfmeier zu bedenken. „Diese Chance sollte sich kein Fotografie-Interessierter entgehen lassen.“

Grashalme wie riesige Plastiken

Grashalme, die in Nahaufnahme wie riesige, skurrile Plastiken wirken. Das Innenleben der Muschel in einer Perspektive, die das Motiv wie lebendig wirken lässt. Dunst über die Metropole New York, zwischen deren himmelhohen Bauten Menschen nur zu erahnen sind. Der Fotograf selbst zu einem Abstraktum hinter seinem Arbeitswerkzeug stilisiert. Solche und rund 160 weitere Arbeiten des berühmten Künstlers Andreas Feininger hängen derzeit auf zwei Etagen im KuK.

Auch lange nach dem Tod des 1906 in Paris geborenen und 1999 in New York verstorbenen Fotografen gelten Andreas Feiningers Bilder als Aushängeschild dafür, dass ohne enormes handwerkliches Können und ein besonderes Geschick, den richtigen Standort und den richtigen Moment zu wählen, fotografierte Motive nicht mehr sind als Schnappschüsse. Was sie zu Kunst macht, sind unzählige Faktoren, die sich an seinem Werk bestens beobachten lassen: ein kontrastreiches Zusammenspiel von Licht und Schatten etwa, das Ausnutzen bestimmter Lichtverhältnisse im Freien abhängig von Tageszeit und Witterung, ein Ausschnitt, der eine Geschichte erzählt. Und Geschichten erzählen alle gezeigten Exponate, so unterschiedlich sie auch sein mögen.

Kataloge zu der Schau sind vor Ort erhältlich. Das KuK ist dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Am Samstag, 31. August, und am Sonntag, 1. September, öffnet das KuK von 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Fragen beantwortet das Team unter Telefon 02472/803194 oder per E-Mail info@kuk-monschau.de. Weitere Informtaionen im Internet unter www.kuk-monschau.de.

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