Ende 2012 laufen die RWE-Konzessionsverträge aus

Von: P. St.
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Nordeifel. Nur zu besonderen Anlässen treffen sich die Ratsvertreter aus den Kommunen Monschau, Roetgen und Simmerath, um gemeinsam Themen anzupacken. Ein weitreichendes Thema sind die Konzessionsverträge mit dem RWE, deren Laufzeit zum 31. Dezember 2012 endet.

Dann stehen die drei Kommunen vor der Herausforderung, neue Verträge über die Lieferung von Energie abzuschließen. Um die Verhandlungsposition zu optimieren, haben die Südkreiskommunen ein Fachbüro mit der Abwägung der verschiedenen Möglichkeit beauftragt.

Das Büro hatte ein über 100-seitiges Papier erarbeitet, das jetzt vorgestellt wurde. Dazu hatten sich die Ratsvertreter der drei Kommunen in Roetgen in der Aula der Grundschule zu einer Informationsveranstaltung eingefunden mit ausgiebiger Information über die verschiedenen Möglichkeiten wie auch die rechtlichen Hintergründe.

„Die Kommunen sollen eine Entscheidungshilfe an die Hand bekommen”, erläutert Roetgens Bürgermeister Manfred Eis. So stellt sich beispielsweise die Frage, ob sich eine Verbundlösung mit den drei Eifelkommunen anbietet oder es gar zu einer Re-Kommunalisierung kommt, also die Kommunen im Eigenbetrieb die Stromlieferung übernimmt.

Auch der Neuabschluss eines Konzessionsvertrages mit dem RWE ist eine Alternative. Ein solcher Vertrag läuft in der Regel über 20 Jahre, kann aber auch kürzer gefasst werden.

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