Emil Sorge: Die Welt von außen nach innen

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Neue Arbeiten von Emil Sorge sind ab Sonntag in der Galerie einmalich in Roetgen zu sehen.

Roetgen. Emil Sorge gilt seit langem im Aachener Raum als konstante Künstlerpersönlichkeit. Bekannt geworden ist er durch seine typische Arbeitsweise. Eine Kombination aus abstrakt expressiven Holzrelief und anschließendem malerischem Abdruck auf der Leinwand gelten als sein Markenzeichen. Jetzt, nach 25 Jahren erfolgreichem Arbeiten hat sich der Künstler für eine Zäsur in seinem Schaffen entschieden.

„Bis jetzt habe ich die Welt von innen nach außen gezeigt, jetzt zeige ich sie von außen nach innen“ begründetet Sorge seine Entscheidung. Die neuen Werke sind ab Sonntag in der Galerie einmalich in Roetgen zu sehen.

Die Arbeitsweise hat der Künstler beibehalten, neu sind seine Motive. Jahrelang hat er die Abstraktion als Ausdrucksmittel bevorzugt. Jetzt werden seine Motive gegenständlicher und konkreter. Diese Motive sind menschliche Behausungen, oft unwirtlich und abweisend.

In der am kommenden Sonntag beginnenden Ausstellung werden die Holzschnitte und die Malereien nebeneinander zu sehen sein. Beide Gattungen sind für den Künstler gleichwertig und veranschaulichen so seine künstlerische Vorgehensweise. Arbeiten auf Packpapier, teils reliefartig gefaltet komplettieren die Ausstellung.

Insgesamt eine sehr sehenswerte Ausstellung, die eine überraschende und überzeugende neue Facette im künstlerischen Schaffen von Emil Sorge offenbart.

Die Vernissage ist am Sonntag, 29. September von 11-18 Uhr. Einführende Worte spricht die Kunsthistorikerin Helga Scholl aus Aachen. Musik gibt es von der Gruppe Rooty Blues, Joe Spencer and his only friend Roland Mertens. Weitere Öffnungszeiten sind Sonntag, 6. und 13. Oktober jeweils von 14 bis 18 Uhr in der Galerie einmalich, Greppstraße 35a, Roetgen.

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