Eltern in Sorge um ihre Kinder

Von: ess
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Strauch/Steckenborn. Auf der Bornstraße in Steckenborn ist am Donnerstag vergangener Woche ein siebenjähriges Mädchen auf dem Heimweg von der Schule aus einem fahrenden Auto heraus von einem Mann angesprochen worden.

Das hat das Kind seiner Mutter berichtet. Dieser Vorfall hat sich rasch im Ort herumgesprochen und Eltern in Unruhe versetzt. Tage vorher soll etwas Ähnliches auch Kindergartenkindern aus Strauch widerfahren sein.

Der Steckenborner Fall ist mittlerweile auch im Aachener Präsidium aktenkundig, wie Polizeisprecherin Sandra Schmitz auf Anfrage bestätigte. Die Mutter der Siebenjährigen habe per online Anzeige erstattet. In einem solchen Falle wäre ein Anruf oder persönliches Erscheinen auf einer Polizeiwache sinnvoller gewesen, erläuterte die Polizeisprecherin. Dann hätte die Polizei nämlich sofort die Fahndung anlaufen lassen und möglicherweise den betreffenden Autofahrer ausfindig machen können. „Online-Anzeigen sind normalerweise Dinge, die Zeit haben.”

Der Polizei sei bisher nur der Fall in Steckernborn bekannt, so Sandra Schmitz weiter. „Wir nehmen solche Vorfälle sehr ernst und gehen jedem Hinweis nach. Die Kollegen vor Ort sind sensibilisiert, werden verstärkt Präsenz zeigen und genau hinschauen. Aber wir können natürlich nur etwas unternehmen, wenn wir auch konkret etwas wissen. Nur auf Gerüchte oder Hörensagen können wir nicht reagieren.” Diesen Hinweis richtete die Polizeisprecherin an die Eltern der Kindergartenkinder aus Strauch, mit der Bitte, sich im Präsidium oder auf einer Polizeiwache zu melden.

Die Eltern belassen es aber bisher offensichtlich bei erhöhter Aufmerksamkeit und der Bildung von Fahrgemeinschaften. Diese Information wurde von der Pressestelle der Städteregion Aachen bestätigt.

Wie Detlef Funken, Pressesprecher der Städteregion, erklärte, wisse man im zuständigen Jugendamt an der Aachener Zollernstraße auf Nachfrage auch nur das, was die Eltern in Strauch sich erzählt hätten. „Wir halten nichts Offizielles in Händen.”
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