Roetgen - Einweihung der integrativen Kindertagesstätte Lummerland

Einweihung der integrativen Kindertagesstätte Lummerland

Von: Helga Giesen
Letzte Aktualisierung:
Zum Abschluss der kleinen Feie
Zum Abschluss der kleinen Feierstunde zur Eröffnung der Integrativen AWO-Kita wurde von den Kindern mit allen Gästen kräftig gesungen Zur bekannten Melodie aus der Augsburger Puppenkiste hatten die Mitarbeiterinnen das „Lummerlandlied” gedichtet. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Schon im Mai konnten die ersten Kinder der zweigruppigen Integrativen Kindertagesstätte Lummerland aus ihrem alten Domizil in der Wilhelmstraße in das neue Gebäude an der Hauptstraße umziehen, das nun Platz für vier Gruppen bietet.

Nachdem mit Beginn des neuen Kindergartenjahres im August auch die vierte Gruppe eröffnet wurde, ist die Einrichtung fast vollständig belegt. Jetzt wurde auch die offizielle Einweihung gefeiert, verbunden mit einem Tag der offenen Tür. Viele kleine und große Besucher nutzten nach dem kurzen Festakt die Gelegenheit, sich in den schönen, hellen Räumen umzusehen. Für die Kinder gab es zahlreiche Spiel- und Bastelmöglichkeiten und ein von den Eltern liebevoll zusammengestelltes Buffet sorgte für das leibliche Wohl der Gäste.

Nicht unumstritten

Kita-Leiterin Regina Großmann begrüßte in der Turnhalle unter anderem Roetgens Bürgermeister Manfred Eis und den stellvertretenden Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck sowie seitens der Arbeiterwohlfahrt als Träger den Vorsitzenden des Kreisverbands Aachen-Land, Hans-Peter Göbbels, und den Ortsvereins-Vorsitzenden Helmut Schönberger. Die Zeit der Unruhe, in der 40 neue Kinder und zehn neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen integriert werden mussten, sei jetzt vorbei, freute sich Regina Großmann. Ein normaler Tagesablauf habe Einzug gehalten und nun sei es auch an der Zeit, sich nach außen zu öffnen.

„Ich freue mich, das gemeinsam mit Städteregionsrat Helmut Etschenberg durchgestanden zu haben”, erinnerte Bürgermeister Manfred Eis in einem kurzen Grußwort an den seinerzeit nicht unumstrittenen Beschluss zum Neubau an dieser Stelle. Die Zahlen belegten eindrucksvoll, wie notwendig diese Einrichtung war. Der AWO als Träger gratulierte er zu der schönen Arbeit, die sie hier geleistet habe.

Hans-Peter Göbbels freute sich, dass die AWO nach 20 Jahren im „alten” Lummerland nun auch die Trägerschaft für diese Einrichtung übernehmen konnte. Er dankte allen Beteiligten aus Politik und Verwaltung und auch dem AWO-Ortsverein, der immer ein offenes Ohr für die Belange der Kita habe.

Dies sei ein großer Tag für Roetgen, unterstrich Hans-Josef Hilsenbeck, der im Namen der Städteregion gratulierte. Bei den zwei zurzeit viel diskutierten Themen U3-Betreuung und Inklusion setze die Einrichtung entscheidende Impulse. Hier würden abstrakte Begriffe mit Leben gefüllt. Von den Baukosten in Höhe von 1,3, Millionen Euro habe das Land 400.000 Euro übernommen. 900.000 Euro kamen aus kommunalen Kassen, informierte Hilsenbeck. Besonders hob er hervor, dass der enge Zeit- und Kostenrahmen eingehalten werden konnte.

Vorstellung mit Musik

Zum Abschluss der kleinen Feierstunde wurde von den Kindern mit allen Gästen kräftig gesungen. Zur bekannten Melodie aus der Augsburger Puppenkiste hatten die Mitarbeiterinnen der Kita das „Lummerlandlied” gedichtet. In vielen Strophen stellten sie das neue Haus und seine großen und kleinen Bewohner in der Sonnenstrahlen- und Regenbogengruppe, in der Freunde-Gruppe und bei den Kleinen Strolchen vor.

Jede der vier Gruppen verfügt über einen eigenen Bereich mit Gruppen-, Ruhe und Nebenraum sowie einem Bad. Die drei Gruppen im Obergeschoss haben Zugang zu einem Balkon. Eine Turnhalle, Therapie- und Besprechungszimmer, eine Küche sowie Räume für die MitarbeiterInnen ergänzen das großzügige Raumangebot.

Das Lummerland bietet jetzt insgesamt 60 Plätze für Kinder von vier Monaten bis zur Einschulung. Betreut und gefördert werden die Kinder in zwei integrativen Gruppen mit jeweils zehn Kindern ohne und fünf Kindern mit Behinderung, einer Gruppe für 20 Kinder von zwei Jahren bis zur Einschulung und einer Gruppe für Kinder von vier Monaten bis drei Jahren. Geplant ist auch die Aufnahme von Kindern mit Behinderung unter drei Jahren. Für dieses Angebot liegt zurzeit noch keine Nachfrage vor. Die Betreuungszeiten liegen zwischen 7 Uhr und 16.30 Uhr. Um die Jungen und Mädchen kümmern sich 18 Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter.
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