Einsätze für die Feuerwehr Roetgen reißen nicht ab

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Den Jubilaren der Roetgener Feuerwehr, Günter Winkhold (l.) und Berthold Prick, gratulieren (v. li.) Kreisbrandmeister Scholl, Wehrführer Jürgen Linzenich, Löschzugführer Joachim Wynands und Bürgermeister Manfred Eis. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Auf ein arbeitsreiches Jahr konnten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Roetgen bei ihrer Jahreshauptversammlung zurückblicken.

Im vergangenen Jahr mussten die Löschzüge zu 92 Einsätzen ausrücken und mit bislang 15 Einsätzen habe auch dieses Jahr wieder ereignisreich angefangen, hob Bürgermeister Manfred Eis bei der Hauptversammlung der Löschgruppe im Sitzungssaal des Rathauses die Bedeutung der Feuerwehr für die rund 8500 Einwohner der Gemeinde hervor.

„Die Roetgener Bürger zählen auf Sie”, betonte er und sprach in deren Namen den Wehrleuten Dank, Anerkennung und Respekt für den ehrenamtlichen Einsatz aus. Auch eine freudige Nachricht konnte er überbringen: Für den Löschzug Rott rückt ein neues HFL 20/16 in greifbare Nähe.

Im Haushalt 2009 sind dafür 250.000 Euro veranschlagt. Hinter der Abkürzung verbirgt sich ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, das der Aufnahme von Schiebeleitern und Haspeln sowie von Geräten für die technische Hilfeleistung dient und über einen 2000-Liter-Tank verfügt. Diese Investition müsse für mindestens 20 Jahre den Ansprüchen im Gesamtkonzept der Roetgener Feuerwehr genügen, erläuterte Wehrleiter Jürgen Linzenich.

Ende 2008 gehörten den Löschzügen Roetgen und Rott 102 Mitglieder an, davon 14 in der Jugendfeuerwehr und 16 in der Altersabteilung. Dies sind zwei weniger als im Jahr zuvor.

Mit 72 ist jedoch die Zahl der Aktiven stabil geblieben, denn den drei Abgängen standen drei Neuaufnahmen gegenüber. Michael Engels, Dominic Hamacher und Felix Plath konnten aus der Jugendfeuerwehr übernommen werden. Damit zeige sich einmal mehr die große Bedeutung dieser Nachwuchsabteilung, die bisher schon 47 Mitglieder für die aktive Wehr stellen konnte, dankte Jürgen Linzenich dem Gemeindejugendfeuerwehrwart und seinem Team für ihr Engagement. Anfang des Jahres konnten wieder drei Jugendliche aufgenommen werden, so dass inzwischen auch die Nachwuchs-Abteilung wieder ihre alte Stärke hat.

Ein Aktiver hat die sechsjährige Dienstzeit zur Freistellung vom Wehrdienst beendet, für drei Mitglieder konnten neue Freistellungen erreicht werden, berichtete der Wehrleiter. Dazu merkte er an, dass diese jungen Aktiven in der Regel weit mehr als die geforderten 100 Dienststunden jährlich ableisteten. Spitzenreiter war hier im vergangenen Jahr Nicolas Arnolds mit 591 Stunden.

Die Zusammenarbeit in der Städteregion sowie die Einführung des Digitalfunks bezeichnete der Wehrleiter als Schwerpunkte für die Zukunft. Die vom Kreis angeordnete Einrichtung von so genannten SAE-Stäben für außergewöhnliche Ereignisse sei in Roetgen bei den letzten Sturm- und Unwetterereignissen bereits im kleinen Rahmen mit Wehrführung, Bürgermeister und Ordnungsamt praktiziert worden, doch werde hier in Zukunft noch einiges zu leisten sein, erklärte Jürgen Linzenich.
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