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Einführung der Biotonne ist für Monschau kein Thema

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:

Monschau. Die Einführung der Bio-Tonne für Bürger, die nicht an die Eigenkompostierung angeschlossen, ist für die Stadt Monschau kein Thema.

Unterstützung und Rechtssicherheit in dieser Auffassung hat die Verwaltung nicht nur beim Städte- und Gemeindebund gefunden, der auf die Entscheidungsfreiheit der Kommunen verweist, sondern auch beim CDU-Landtagsabgeordneten Axel Wirtz, der am Montag die Stadt Monschau besuchte, und beim Thema Biotonne das Prinzip vertrat, „nichts gegen den Willen der Betroffenen” zu beschließen. Initiator einen flächendeckenden Einführung ist die Zentralentsorgung West (ZEW), die ihrerseits den Entsorgungsmarkt mit dem Instrument des Benutzungszwanges an sich ziehen möchte.

Die Stadt Monschau geht jedoch einen anderen Weg, indem sie künftig ganzjährig Grünabfallcontainer (bisher sind es neun Monate) zur Verfügung stellen möchte. Für Bürgermeisterin Margareta Ritter stellt der Ganzjahrescontainer „eine echte Alternative” dar, „die sich zudem nicht negativ auf die Gebührenhöhe auswirkt.”

Getreu dem Prinzip der Eigen-Verwertung vor Ort denkt die Bürgermeisterin auch über die Einrichtung eines „Wertstoffhofes” in Monschau nach, um Wertstoffe nicht weiterhin nach Warden transportieren zu müssen. Dieser Hof könnte auch für die Nachbarkommunen interessant sein. Bei den Grünabfällen könne man sich durchaus Landwirte als Kooperationspartner vorstellen.

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