Einen Punkt verschenkt, aber weiterhin unbesiegt

Von: Kurt Kaiser
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Die Roetgenerinnen Anne Fischer (links) und Eva Deutz (rechts) haben in dieser Situation keine Chance an den Ball zu kommen. Das erkennt auch Lisa Cosler (im Hintergrund). Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Die Handballdamen des TV Roetgen blieben auch im vierten Spiel in der Oberliga ungeschlagen, jedoch war ihr Trainer Eric Ortmanns mit dem 18:18 im Derby bei Schwarz Rot Aachen nicht zufrieden.

„Wir haben einen Punkt liegen gelassen. Wenn man zehn Minuten vor Schluss mit fünf Toren Unterschied führt, dann aber kein Tor mehr wirft und noch den Ausgleich kassiert, kann man nicht zufrieden sein“, haderte der Trainer mit der schlechten Abschlussquote seines Teams in der Endphase.

Die 14:13-Führung der Roetgenerinnen bauten Eva Deutz, Lisa Cosler, Sabine Schmal und Anne Fischer von der 40. bis zur 49. Minute mit einem furiosen Zwischenspurt auf 18:13 aus. Nach der deutlichen Führung meldeten die Roetgenerinnen sich leider aus dem Spiel ab, kassierten noch fünf Tore in Folge und verschenkten den sicher geglaubten Sieg.

„Von hier mussten wie zwei Punkte mitnehmen“, grantelte ein verärgerter TV-Coach.

Die Aachenerinnen erwischten auch den besseren Auftakt und gingen mit 6:2 in Führung. Nach einem Team-Time-Out des TV verkürzten Lisa Cosler, Anne Fischer und Isabell Karl auf 5:6. Nach zwei weiteren Toren von Anne Fischer und einem Treffer von Eva Deutz gingen die Roetgenerinnen in der 22. Minute erstmalig in Führung (8:7). Anne Fischer, Lisa Cosler und Franziska Lühn sorgten mit ihren Toren dafür, dass die Rot-Gelben eine 11:10-Führung mit in die Pause nehmen konnten.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes konnten die Roetgenerinnen ihren knappen Vorsprung verteidigen. Ab der 40. Minute legten sie den Schalter in den Erfolgsmodus um, ab der 49. Minute schalteten sie leider in den Ruhemodus.

SSV Nümbrecht kommt

Mit dem SSV Nümbrecht stellt sich am Samstag (Anwurf 17.45 Uhr), in der Halle in der Rosental-strasse eine Mannschaft vor, die die Roetgenerinnen aus dem Aufstiegsjahr noch bestens in Erinnerung haben. Nach hart umkämpfter Meisterschaftsrunde und zwei interessante Auseinandersetzungen gingen die Roetgenerinnen als Erste durchs Ziel.

Seit der vergangenen Woche haben die Damen des SSV einen neuen Trainer. Jan-Hendrik Spies löst Manuel Seinsche ab. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto, nach Siegen gegen Strombach und Polizei Köln und Niederlagen gegen Westwacht Weiden und MTV Köln, rangieren die Oberbergischen auf einem Mittelfeldplatz.

Da sich die personelle Situation bei den Roetgenerinnen nicht verbessern wird und der Coach weiterhin auf Anna Leblanc, Krissi Plum und Laura Cosler verzichten muss, ist auch am Samstag mit einer hart umkämpften Auseinandersetzung zu rechnen. Bei den rot-gelben Damen setzt man auf die Heimstärke, erwartet die entsprechende Zuschauerresonanz und hofft auf den zweiten Heimsieg, mit dem man sich in der Spitzengruppe der Oberliga festsetzen könnte.

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