Einem Eifler Lehrer winkt der Reichtum

Von: Julia Bäumler
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Freut sich auf seine Teilnahme
Freut sich auf seine Teilnahme an der SKL-Millionenshow, die in den Bavaria Studios in München über die Bühne geht: Hermann-Josef Rades, der als Lehrer an der Grundschule in Steckenborn arbeitet, aber aus Aachen gebürtig ist.

Monschau. Noch ungefähr einen halben Monat warten, dann heißt es für den 63-jährigen Hermann-Josef Rades aus Aachen abwarten und Daumen drücken. Der Lehrer an der Grundschule Steckenborn ist einer von 20 Glücklichen, die am 2. November bei der SKL-Show „Tag des Glücks” dabei sein werden.

Der eine oder andere mag sich nun noch an diese Show erinnern, welche bis vor einigen Jahren durch den Sender RTL ausgestrahlt wurde. Mittlerweile ist die Show jedoch nur noch in den Bavaria Studios in München mitzuerleben. Wer trotzdem mitfiebern möchte, der sollte am 7. November um 19 Uhr den Computer einschalten, um unter www.skl.de das Geschehen verfolgen zu können.

Hermann-Josef Rades kommt zwar aus Aachen, unterrichtet aber an der Grundschule in Steckenborn, seiner „kleinen heilen Welt”, wie er sie nennt. Mit netten Kindern und genau dem Gegenteil eines sozialen Brennpunktes fiel ihm die Arbeit hier nicht schwer und er kann nun glücklich und zufrieden in zwei Jahren pensioniert werden.

Eigentlich Städter

Mit Sicherheit auch aus diesem Grund zieht es den eigentlichen Städter immer wieder in die schöne Nordeifel. Mützenich, das Hohe Venn, das Hillebachtal und selbstverständlich auch der Rursee wurden alle schon von dem Eifelfan bewandert, und dies schon seit Jahrzehnten!

Zwanzig Jahre sei es schon her, dass er sich ein Los der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) gekauft habe, sagt Rades. Damals wollte er einfach dem Glück eine Möglichkeit geben, einen Weg zu ihm zu finden. Er sei kein begieriger Lotto-Spieler, der dauernd die Spielscheine ausfüllt und die Ergebnisse verfolgt, und deshalb erschien ihm dieser Weg simpler, aber auch angenehmer.

Und tatsächlich fand das Glück nach zwanzig Jahren seinen Weg zu ihm. „Für mich ist das Glück so etwas wie die freundliche Schwester vom Zufall. Sie lässt sich nicht drängen, mag es aber, wenn man ihr ein Fensterchen offen lässt”, definiert der Showteilnehmer seine Vorstellungen von Glück. Passend zur Show ist dieses Zitat, denn: noch hat keiner einen Cent gewonnen. Erst am Ende der Show entscheidet sich, welches Leben sich nun von Grund auf verändern wird, und ob der Grundschullehrer in einem Monat vielleicht schon reich ist. Insgesamt vier Prominente erlangen durch verschiedene Spiele Ziffern, welche am Ende den Glückscode ergeben. Das Los desjenigen, welches am nächsten an dieser Zahl liegt, gewinnt.

Nicht nur aus Spaß

Michaela May, Maite Kelly, Kai Wiesinger und Stefan Mross sind nun gefragt, den zwanzig Kandidaten zu ihrem Glück zu verhelfen. Doch auch sie machen den ganzen Spuk nicht aus Spaß mit. Ihr Ziel ist es, während den Spielen möglichst viel Geld zu gewinnen, um am Ende der Show den gewonnen Betrag an ein Charity-Projekt ihrer Wahl spenden zu können.

Anfang November zieht Hermann-Josef Rades dann nach Bayern los, doch der 63-jährige ist entspannt. „Ich lasse alles locker auf mich zu kommen.” Auch seine Enkelkinder musste er schon stark bremsen, als diese erfuhren, dass „Opa” vielleicht Millionär werden könnte. Sie können ihn auf der großen Reise zwar leider nicht begleiten, drücken dann aber von zu Hause aus ganz feste die Daumen.

Noch keine Idee

Was Hermann-Josef Rades im Falle des Falles mit den Unmengen an Geld anfangen wird, kann er jetzt noch gar nicht sagen. „Ich habe noch überhaupt keine Idee was ich mit dem Geld machen könnte. Ich denke ich werde mich, falls ich wirklich gewinnen sollte, erstmal in aller Ruhe zurückziehen und schwer ins Grübeln kommen, doch diese Ruhe werde ich in vollem Maße genießen. Aber ich möchte auch gar nicht davon ausgehen, dass ich gewinnen könnte, es wäre Wahnsinn sich so etwas jetzt schon vorzustellen”, sieht der Lehrer die Situation gelassen.

Auf jeden Fall, hat das Glück, zu welchem er sich vor zwanzig Jahren verhalf, schon mal das Fensterchen von Hermann-Josef Rades gefunden, jetzt muss er nur noch hoffen, dass es auch herein kommt.
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