Simmerath - Eine unerwartete Chance für die Rathausplatz-Sanierung

Eine unerwartete Chance für die Rathausplatz-Sanierung

Von: P. St.
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Vorübergehend eingeschneit war in diesen Tagen Simmeraths Rathausplatz: Möglicherweise erhält die Fläche bald ein völlig neues Gesicht. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Noch im Mai des Jahres war Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns mit realistischem Blick auf die Gemeindefinanzen fest davon ausgegangen, dass weder der aktuelle noch der kommende Haushaltsplan 2013 irgendeine Möglichkeit eröffnen, das bereits seit Jahren ins Auge gefasste Projekt der Umgestaltung des Rathausplatzes in Angriff zu nehmen. Nun aber könnte es anders kommen: In der letzten Sitzung des Gemeinderates 2012, als der Bürgermeister den Etat 2013 präsentierte, eröffnete sich jetzt doch die Möglichkeit, die Sanierung des Platzes kurzfristig in Angriff zu nehmen.

60 Prozent Zuschuss möglich

Diese Möglichkeit wird durch das Land NRW eröffnet, das für die 600.000 Euro teure Maßnahme eine Förderung von 60 Prozent in Aussicht gestellt hat. Nur unter dieser Voraussetzung, betonte Karl-Heinz Hermanns, sei die Umsetzung der Maßnahme überhaupt denkbar. Um die Chance zu ergreifen, soll nun Mitte Januar 2013 noch kurzfristig eine Sitzung des Tiefbauausschuss einberufen werden. Hier soll dann entschieden werden, ob Simmerath das verlockende Angebot ergreift.

Unzweifelhaft ist, dass mit den Jahren der Rathausplatz für Simmerath an Bedeutung gewonnen hat. Zunächst stand hier nur einsam das Rathaus, dann kamen die ersten Geschäfts- und Wohnblocks hinzu, ehe das städtebauliche gelungene Ensemble der Seniorenresidenz die bauliche Umschließung des Platzes komplettierte.

Bereits 2009 wurde der Beschluss gefasst, den Platz gestalterisch aufzuwerten. aber aus finanziellen Grund musste das Projekt immer wieder zurückgestellt werden; andere Maßnahme genossen höhere Priorität.

Wenn der Platz ein neues Gesicht erhalte, das hatte der Bürgermeister schon früher betont, dann müsse auch sichergestellt sein, dass der gesamte Bereich barrierefrei gestaltet werde. So soll die Treppenanlage zwischen Rathausplatz und dem tiefer gelegenen Parkplatz hinter dem Rathaus eingeebnet werden, um eine stufenlose Verbindung zu schaffen.

Bisher nur Kosmetik

Bisher waren es mehr oder weniger kosmetische Maßnahmen, die aber den optischen Gesamt-Eindruck bereits verbessert haben. Die drei Stufen, die vom Parkplatz zum Rathausplatz hinabführen, wurden mit einem Handlauf ausgestattet, und der Bequemlichkeit dient auch eine weitere Maßnahme. Auf dem Rathausplatz wurde ein halbes Dutzend neuer Ruhebänke aufgestellt. Diese Bänke verfügen nun, im Gegensatz zum bisherigen Mobiliar, auch über Rückenlehnen. Diese Anregung aus den Reihen der Bewohner der gegenüberliegenden Seniorenresidenz nahm man im Rathaus gerne als praktische Anregung entgegen.

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