Eine Ampel weniger: Imgenbroicher Kreisel entschärft

Von: ag/lbe
Letzte Aktualisierung:
8292065.jpg
Die Situation am Kreisverkehr in Imgenbroich hat sich etwas entschärft: Neben dem Karweg ist seit Donnerstagmorgen auch die Einfahrt zur K 16 gesperrt, so dass jetzt nur noch zwei statt bislang drei Ampeln den Verkehr regeln. Die K 16 und die anliegenden Geschäfte sind jetzt über die ehemalige Einfahrt zum Hengstbrüchelchen an der Tankstelle erreichbar. Foto: A. Gabbert

Imgenbroich. Die Sanierung des Kreisverkehrs in Imgenbroich, der die Trierer Straße, die Kreisstraße 16 und den Karweg verbindet, hat in den vergangenen Tagen für Ärger bei Autofahrern und den Anwohnern der Nebenstraßen gesorgt. Nach Auskunft von Arnd Meyer, Projektleiter beim Landesbetrieb Straßen NRW wird dort die Fahrbahndecke saniert.

„Unter anderem werden die Pflastersteine herausgenommen, weil die Fahrbahndecke erhebliche Schäden aufwies und dadurch die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet war“, sagt Meyer.

Einfahrt zur K 16

Während es zu Beginn der Baumaßnahme am Dienstag zu langen Rückstaus kam, hat sich die Situation inzwischen etwas entschärft. Neben dem Karweg ist seit Donnerstagmorgen auch die Einfahrt zur K 16 gesperrt, so dass jetzt nur noch zwei statt bislang drei Ampeln den Verkehr regeln. Die K 16 und die anliegenden Geschäfte sind jetzt über die ehemalige Einfahrt zum Hengstbrüchelchen an der Tankstelle erreichbar. Dort hat der Landesbetrieb in Absprache mit der Stadt Monschau die Zufahrt geöffnet und die Poller für die Zeit der Baumaßnahme entfernt.

Betroffene Anwohner

„Dadurch sind wir deutlich schneller. Somit sind wir Ende nächster Woche fertig“, sagt Meyer.

Dass die Arbeiten auf der nur halbseitig befahrbaren Trierer Straße zügig beendet werden, ist nicht nur im Sinne der Autofahrer. Die Stadt Monschau hat auch die Verbindung zwischen dem Karweg und der Straße Auf der Rahm wieder geöffnet. Dort wurden die Poller ebenfalls vorübergehend aus dem Weg geräumt. Nach mehreren Anrufen von Bürgern aus Imgenbroich, habe sie sich selbst ein Bild vor Ort gemacht und entschieden, diesen Weg zu öffnen, sagt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter.

Darüber sei die Presse bewusst nicht informiert worden, damit diese Möglichkeit nur von Ortskundigen genutzt wird, erklärt Ritter. „Wir halten es für eine gute Lösung, aber sicherlich nicht für alle Anwohner.“ Inzwischen haben sich betroffene Anwohner der Straße Auf der Rahm massiv über die Vorgehensweise beschwert und fordern, unverzüglich wieder den alten Zustand herzustellen und die Sackgasse durch festinstallierte Poller wieder abzusperren. Zu viele Fahrzeuge würden nun diese Straße nutzen und sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten.

Ritter bedauert die „fehlende Solidarität“ dieser Anwohner und verweist darauf, dass auf der anderen Seite selbst Anwohner mit Kindern Verständnis für diese Maßnahme zeigen würden. An der Situation solle sich bis zum Abschluss der Baumaßnahme am Kreisverkehr nichts ändern, sagt Ritter.

Leserkommentare

Leserkommentare (5)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert