Ein wenig Licht in Lammersdorfer Flüchtlingsunterkunft gebracht

Von: ho
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Eine besinnliche Weihnachtsfeier fand am Heiligen Abend in der Flüchtlingsunterkunft Langschoß statt. Die ehrenamtlichen Initiatoren und der aufspielende Musikverein Rott bereiteten den über 25 dort lebenden Menschen eine große Freude. Foto: Hoffmann

Lammersdorf. „Wir wollen die Menschen hier auch einmal aus ihrer Einsamkeit herausholen“, stellte Leoni Lepers aus Rott bei der Begrüßung zunächst erklärend zum Grundgedanken der anstehenden Weihnachtsfeier in der Flüchtlingsunterkunft Langschoß im Lammersdorfer Wald fest.

Dabei verbreitet die Örtlichkeit für die ortsunkundigen Besucher auf den ersten Blick wenig weihnachtliches Flair. Knapp vier Kilometer hinter dem Lammersdorfer Ortsausgangsschild in Richtung Düren (B 399) trifft man mitten im Wald auf die Haltestelle „Radarstation“ der Linie 86 neben der ein Holzschild mit der Aufschrift „Forstbetriebshof Gemeinde Simmerath“ auch in Richtung der dort befindlichen Flüchtlingsunterkünfte weist.

Derzeit 25 Bewohner

In den wenig anheimelnden Gebäuden und Räumlichkeiten der ehemaligen Militäranlage hatten Leoni Lepers und weitere fünf ehrenamtlich Tätige aus Roetgen, Simmerath und Monschau am Heiligen Abend zu einer besinnlichen Weihnachtsfeier für die über 25 derzeit dort untergebrachten Flüchtlinge geladen.

Im Hinblick auf die Situation der dort untergebrachten Menschen wurde es erwartungsgemäß ein anrührende Weihnachtsfeier, zumal es den Initiatoren gelungen war, den Musikverein Rott zu einem Gastspiel zu verpflichten.

Während die 12 Musiker aufgrund der räumlichen Verhältnisse im Flur weihnachtliche Weisen spielten, wurden im Nebenraum von den Kindern zunächst Wunderkerzen am Christbaum entzündet. Danach wechselten hübsch verpackte Päckchen und Pakete den Besitzer. Die leuchtenden Augen der Beschenkten aus Syrien, Bangladesch, Kenia, Afghanistan und Serbien drückten dabei die große Dankbarkeit aus.

Wie Leoni Lepers, zu deren ehrenamtlichem Team Inge Theißen, Ralf Linzenmeier, Hans Müller, Marion Mertens und Lexi Hermanns gehören, mitteilte, wurden alle überreichten Geschenke gespendet. „Dafür an die Spender nochmals einen großen Dank“, wollte Lepers dazu festgehalten wissen, die zum Engagement der Initiative anmerkte: „Wir arbeiten mit der Gemeinde Simmerath zusammen und erhalten von dort auch volle Unterstützung“.

Zum Abschluss der Weihnachtsfeier in der Flüchtlingsunterkunft spielten die Rotter Musiker in mehrfacher Hinsicht passend „Stille Nacht“, bevor auch auf Langschoß emsig die Geschenke ausgepackt wurden.

Wer sich in der ehrenamtlichen Initiative von Leoni Lepers mit einbringen will, kann hierzu telefonisch (02471-2912) mit ihr Kontakt aufnehmen.

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