Ein Stück Geschichte der Verwaltung

Von: mon
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Feierstunde im Sitzungssaal des Rathauses: Stadt und Rat dankten langjährigen Mitarbeitern für ihr Engagement. Foto: V. Monterey

Monschau. Kurz vor dem nahenden Jahresende nahm nun Bürgermeisterin Margareta Ritter die Gelegenheit wahr, im Namen von Stadt und Rat allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu danken, die im Laufe des Jahres 2014 ein Dienstjubiläum feiern konnten, aus dem Dienst ausgeschieden sind oder bald ausscheiden werden.

Insgesamt 23 Personen nahmen an der Feierlichkeit im geschmückten Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Monschau teil, darunter Hermann Mertens, und die Personalräte der Stadt Monschau und des Schulzweckverbandes, Beatrix Reichardt und Björn Schmitz, die ebenfalls ihre guten Wünsche an die sechs Jubilare und sieben ausscheidenden Mitarbeiter, die in diesem Jahr in den wohlverdienten Ruhestand gingen oder in der kommenden „Silvesternacht die Sektkorken knallen lassen“.

Das 50-jährige Dienstjubiläum erreichte Hermann-Josef Conrads, der im Jahre 1964 als Verwaltungslehrling bei der Amtsverwaltung Kalterherberg seine Tätigkeit aufnahm und nach seiner Lehrzeit als Verwaltungsangestellter übernommen wurde. Schon 1986 wurde er mit Aufgaben der Kämmerei beschäftigt, wurde dann stellvertretender Amtsleiter der Kämmerei und schließlich Amtsleiter der „Geldabteilung“ der Stadt, „stets vorbild- und gewissenhaft und ein liebenswerter Kollege“, so Ritter.

Höchste Bürgerpräsenz

Wilfried Roscheda, der inzwischen sein 40-jähriges Dienstjubiläum feierte, nahm ebenfalls die besten Wünsche „für Loyalität und Treue“ zur Stadt Monschau in Empfang. Er begann seine Laufbahn 1974 und ist neben dem Einsatz im Organisationsteam im Bereich „Klassik“ jener Angestellte „mit der höchsten Bürgerpräsenz“ und längst Stadtamtsinspektor.

Ebenfalls das 40-jährige Dienstjubiläum erreichte Paul Sories-Palm. Er begann 1974 seine Tätigkeit als Stadtarbeiter und übte seine Tätigkeit in den letzten Jahren vorwiegend beim Bauhof aus.

Das 25-jährige Dienstjubiläum feierten Margret Schmitz, Gisela Weber und Agnes Mertens. Margret Schmitz begann 1989 bei der Stadt Monschau als Auszubildende zur Bürogehilfin und wurde 1991 eingestellt als Schreibkraft und zur Sachbearbeitung. „Der starke Partner“ arbeitete in der Bauverwaltung, nun im Ordnungs- und Sozialamt und ist langjähriges Mitglied des Personalrates.

Gisela Weber begann im Jahre 2000 als Verwaltungsangestellte in der Bauverwaltung, dann vorübergehend im Vorzimmer des Bürgermeisters bis sie 2005 ihren Platz endgültig im Vorzimmer einnahm.

Agnes Mertens wurde 1989 als Reinemachefrau für die Turnhalle und das Lehrschwimmbecken Kalterherberg eingestellt. Später kamen noch Räumlichkeiten in der Grundschule Kalterherberg und die Altenstube hinzu. Auch ihr wurde eine Urkunde überreicht mit großem Dank und besten Wünschen.

Mehreren Mitarbeitern, die vornehmlich aufgrund der Altersrente im Laufe des Jahres ausgeschieden sind oder in Kürze ausscheiden werden, sprach Ritter die besten Wünsche und Gesundheit aus, so Helga Bels, die Reinemachefrau des Rathauses Monschau, Erwin Thoma, unter anderem für seine langjährige Tätigkeit als Friedhofswärter auf dem Friedhof Kalterherberg, Dieter Schlagloth, dem Friedhofswärter des Friedhofes Imgenbroich, Marianne Bollmus für ihren Einsatz beim Steueramt, Rosemarie Breuer, die Raumpflegerin der Realschule Kleinhau und schließlich Josef Moeris, dem Standesbeamten für den Stadtbezirk Monschau, der nach 2112 Eheschließungen in den wohlverdienten Ruhestand geht. „Und diese Trauungen habe er auch stets gut gemacht“, so Reichardt, die sich gern an ihre eigene Trauung erinnerte, wie wohl auch viele andere Bürger aus nah und fern.

Mit Dank für „die gemeinsamen Jahre, für kollegiale Arbeit und Leistung“ lobte Björn Schmitz die versammelten Mitarbeiter, bevor Beatrix Reichardt Geschenke an die „guten Geister“ verteilte, nicht ohne noch die eine oder andere Anekdote zu erzählen und verbunden mit den besten Wünschen für den „Unruhestand“.

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