Nordeifel - Ein Sparschwein für die Bauarbeiter

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Ein Sparschwein für die Bauarbeiter

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Toll, sauber und schnell: Die Geschäftsleute und Anlieger der Dreiborner Straße bedanken sich bei den Bauarbeitern für die gute und saubere Arbeit. Juwelier Franz Schockert (li) überreichte ein Dankesschreiben und ein gefülltes Sparschwein an Arbeiter Wolfgang Henn. Foto: Larmann

Nordeifel. Es ist laut, staubig und frischer Teergeruch liegt über der Dreiborner Straße in Gemünd. Es wird gepflastert, die Rüttelplatte ist im Einsatz und macht reichlich Lärm. Was die Anwohner schnell mal zur Weißglut treiben kann, hat in Gemünd zu einem großen Dankeschön von Anliegern der Dreiborner Straße geführt.

Warum? Kein Ärger und Unmut wegen den äußeren Umstände? „Die Baustelle war immer aufgeräumt und unsere Kunden konnten die Geschäfte zu jeder Zeit ohne Probleme erreichen”, bedankt sich Juwelier Franz Schockert im Namen aller. Und auch der Zeitplan sei super eingehalten worden.

19 Geschäftsleute und Anlieger

Die Bauarbeiter hätten sich natürlich über die freundliche und unerwartete Geste der 19 Geschäftsleute und Anlieger, die auf dem Dankesschreiben unterschrieben haben, gefreut. Daneben gab es noch ein kleines, gefülltes Sparschwein als Anerkennung.

Wolfgang Henn bedankte sich stellvertretend für die sechs fleißigen Arbeiter und fügte schmunzelnd hinzu: „Für die gute Verpflegung hier auf der Baustelle mit Kaffee und Kuchen müssen aber vor allem wir Danke sagen. Und das Verständnis, das uns hier in Gemünd entgegen gebracht worden ist, ist auch nicht auf allzu vielen Baustellen zu finden.”

Mit schwerem Gerät

Die Arbeiter des Bauunternehmers Karl-Josef Henn waren Anfang April dieses Jahres mit schwerem Gerät in der Gemünder Innenstadt angerückt.

Geplant war, dass von der Alten Schule bis zum Marienplatz die Bauarbeiten bis Ende August abgeschlossen sein sollten. Wolfgang Henn: „Wir sind gut im Zeitplan, wenn nicht sogar etwas schneller als vorgesehen. Natürlich wissen wir, dass in Gemünd das Schützenfest ansteht und danach die Bundesjungschützentage. Da werden wir die Straße immer so herrichten, dass sie hier ohne Probleme durchmarschieren können.”

Und auch, wenn der erste Teil der Sanierungsmaßnahmen bald fertiggestellt ist, gibt es noch einiges zu tun. Denn von der Sparkasse bis hin zur Olefbrücke wird die Gemünder Fußgängerzone ebenfalls neu gestaltet.

Bis jetzt sind die Geschäftsleute und Anlieger auf jeden Fall zufrieden, trotz Staub und Lärm. Auch Wolfgang Henn berichtet: „So eine harmonische Baustelle gibt es selten.”

Da verwundert es nicht, dass Juwelier Franz Schockert auch alle Bauarbeiter mit Namen kennt und sich bei Wolfgang Henn, Manfred Esser, Thomas Hermanns, Heinz Hommel, Ali Medjdoub und Nico Orestighntescu noch mit einem extra Handschlag bedankt.
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