Ein Sieg als Abschiedsgeschenk?

Von: kk
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Nordeifel. Wäre die Begegnung gegen Viktoria Arnoldsweiler vor einigen Wochen nicht ausgefallen, dann hätte der TuS Schmidt sich schon letzten Sonntag nach dem Spiel gegen Straß in die Winterpause verabschieden können. Zum Leidwesen des TuS terminierte der Spielplaner der Bezirksliga 3 aber die Nachholbegegnung gegen Arnoldsweiler neu für den 14. Dezember.

Über Sinn und Unsinn einer solchen Ansetzung nach einem spielfreien Wochenende und in einer Staffel, in der nur noch 14 Mannschaften spielen, lässt sich schon streiten. Beim TuS kann man sich jedenfalls mit der Ansetzung nicht anfreunden.

In der Bezirksliga, Staffel 4, verabschiedet Germania Eicherscheid sich beim Mitaufsteiger SV Uevekoven aus einem überaus erfolgreichen Jahr, in dem die Blau-Weißen in souveräner Manier Meister in der A-Liga wurden und auch in der Bezirksliga im oberen Tabellendrittel spielen. Trotz des Erfolges wird Trainer Wilfried Schmitz, der maßgeblichen Anteil am Wiederaufstieg hatte, der Germania nach dem Spiel in Uevekoven Adieu sagen.

Auf der Suche nach einem neuen Trainer hat Teammanager Ingo Steffen keine Eile, weil er weiß, dass bei den Blau-Weißen mit Co-Trainer Wolfgang Zimmer ein sehr guter Trainer auf der Bank sitzt. Er will zwar nicht unbedingt in der ersten Reihe bei der Germania stehen, ist aber immer eine Option bei den Blau-Weißen. „Wir haben mit Wolfgang Zimmer einen ganz hervorragenden Trainer und werden deshalb nichts überstürzen“, wird Ingo Steffen vorläufig keine neuen Statusmeldungen zur Trainersuche bekannt geben.

Sein Blick gilt eher dem letzten Spiel des Jahres in Uevekoven. Dem Mitaufsteiger geht es lange nicht so gut wie den Eicherscheidern: Fünf Niederlagen und eine Punkteteilung stehen in der letzten Zwischenbilanz der Wegberger. Unrühmlicher Höhepunkt der Negativserie war eine 0:8-Heimpackung gegen Mariadorf, so dass nun Abstiegskampf angesagt ist. Im Hinspiel landeten die Eicherscheider einen 5:0-Erfolg – ganz so deutlich muss es im Rückspiel zur Verabschiedung des Trainers nicht werden, aber einen souveränen Sieg wollen die Blau-Weißen ihrem Erfolgscoach schon zum Abschied schenken.

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