Imgenbroich - „Ein guter Tag für Monschau”

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„Ein guter Tag für Monschau”

Von: P. St.
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Für einen Tag nur Monschau im Blick: Verkehrsminister Lutz Lienenkämper und die städtische Beigeordnete Margareta Ritter bei der CDU Monschau. Foto: P. Stollenwerk

Imgenbroich. Seit knapp vier Wochen ist Lutz Lienenkämper als neuer NRW-Minister für Verkehr und Bauen im Amt, und schon führt ihn sein nach Weg nach Monschau. Der Besuch des 39-jährigen Juristen mit Wohnsitz in Meerbusch beflügelte auch den CDU-Stadtverband, mit noch mehr Selbstbewusstsein den Kommunalwahlen am 30. August entgegenzusehen.

Lienenkämper war nach einer Exkursion in der Altstadt am Montagabend zu Gast bei der Mitgliederversammlung der CDU Monschau.

Deren Aufgabe bestand lediglich darin, 27 Delegierte für die Aufstellung des Landtagskandidaten der CDU-Kreis Aachen, was die den Zulauf zur Versammlung im Imgenbroicher Bürger-Casino eher mittelmäßig ausfallen ließ.

Dabei hätte es sich durchaus gelohnt, dem neuen Düsseldorfer Regierungsmitglied Gehör zu schenken, denn sowohl CDU-Vorsitzender Alexander Lenders wie auch die städtische Beigeordnete Margareta Ritter waren sich am Ende des Besuchstages einig: „Das war ein guter Tag für Monschau.”

Lutz Lienenkämper hatte trotz schwieriger Zeiten der Stadt Monschau Mut gemacht und konkret eine weitere nachhaltige finanzielle Förderung des denkmalgeschützten Altstadt-Bereiches in Aussicht gestellt.

Und auch beim derzeit größten Problem der Stadt Monschau, der Kernsanierung der Schwimmhalle) setzte der Minister Signale der Hoffnung (s. weiterer Bericht auf dieser Seite).

„Die Wirtschaftskrise - Chancen für den ländlichen Raum?” hatte Lutz Lienenkämper seine kompakten Ausführungen überschreiben. Trotz der düsteren Thematik war aber am Ende kaum Krisenstimmung sondern Optimismus zu spüren.

Lienenkämper wertete es positiv, dass er mit „Klarheit und Direktheit” auf die Probleme in Monschau angesprochen worden sei. Deutlich machte der Minister, dass sich das Land bei der Projektförderung ganz klar an der Nachhaltigkeit, Wertebeständigkeit und Belastbarkeit orientiere.

Deshalb seine Empfehlung auch mit Blick auf das Konjunkturpaket der Bundesregierung: „Sorgfalt geht vor Schnelligkeit.”

Die Wirtschaftskrise könne in der Tat dem ländlichen Raum Chancen bieten, dass NRW stolze 83 Prozent der Mittel des Konjunkturprogrammes an die Kommunen weiterleite.

Das NRW damit Spitzenreiter im Lande ist, hat seinen Grund: „Die Kommunen als kleinere Einheiten können die Mittel im Zweifelsfall besser verteilen,” ist Lienenkämper überzeugt, der sich zudem für eine „breite Verwendungsfähigkeit” der Mittel aussprach.

Insgesamt forderte der flüssig vortragende Minister, dass für die „schmähliche Vernachlässigung” der rot-grünen Vorgängerregierung kein Platz mehr sein dürfe.

Die Beigeordnete Margareta Ritter räumte allerdings ein, dass die historische Altstadt stets vom Land unterstützt worden sei. Derzeit aber besitze die Sanierung der Schwimmhalle höchste Priorität. Das Vennbad sei für den Schulsport unverzichtbar.

Mit Blick auf die zukünftige strukturelle Entwicklung in der Stadt und die Schaffung von wohnortnahen Arbeitsplätzen sagte Margareta Ritter, dass die CDU „Rückgrat bewiesen” habe, als sich über einen Investor in Imgenbroich die Chance zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung in Imgenbroich angeboten habe, „auch wenn eine kleine Minderheit mit der Planung nicht zurechtkommt.”

Solche Widerstände aber „muss man als Partei aushalten.” Die CDU stehe für Verlässlichkeit. Dies habe sie auch bewiesen durch das Festhalten am örtlichen Entsorger bei der Neuvergabe der Abfallentsorgung, betonte sie unter dem Beifall der Anwesenden.

Das sah auch der Minister nicht anders und kommentierte die Ausführungen spontan mit dem Kompliment „sehr gut!”
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