Simmerath - Ein fröhlicher Jahresbeginn mit der Theatergruppe

Ein fröhlicher Jahresbeginn mit der Theatergruppe

Von: mkl
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Die neun Akteure aus der verrückten Arztpraxis freuen sich mit dem gesamten Team der Freiwilligen Feuerwehr über die gelungene Premiere ihrer alljährlichen Theaterkomödie im Saal Wilden. Foto: Mira Kleine

Simmerath. „Es wird operiert, was auf den Tisch kommt”, heißt es in dem mehr als verrückten Krankenhaus mitten auf der Bühne im Saal Wilden in Simmerath. Ein Patient aus der Psychiatrie spielt auf einmal Arzt, der Chefarzt hat Angst vor der Mafia und der Professor verliert auf der verzweifelten Suche nach den Krankenakten den Durchblick.

So sieht der Klinikalltag im neuen Theaterstück „Wer krank ist, muss kerngesund bleiben” aus.

Für viele Eifeler ist es mittlerweile zur guten Tradition geworden, das neue Jahr mit der Aufführung des Theaterensembles der Freiwilligen Feuerwehr Simmerath mit viel Lachen einzuleiten. Auch die Ehrengäste, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Ortskartellvorsitzender Erwin Finken und Pfarrer Leo Kerbusch, waren am Samstagabend bei der Premiere im ausverkauften Saal dabei. Aufgeführt wird die Komödie anlässlich des 89. Stiftungsfests, das die Freiwillige Feuerwehr am vergangenen Sonntag feierte.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Löschgruppenführer Werner Graff stimmte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr das Publikum mit zwei Stücken auf das humorvolle Theater ein. Dann öffnete sich der Vorhang zum Praxiszimmer mit Massagebank, Modellskelett und einem Schreibtisch voller Krankenakten und Medikamenten.

Für dieses kreative Bühnenbild opferte wie in jedem Jahr Herbert Wilden viele Stunden. Die Komödie in drei Akten, verfasst von Uschi Schilling, führt die Zuschauer durch allerlei Turbulenzen, die sich hinter verschlossener Tür in einem Behandlungszimmer so abspielen könnten.

Ein Krankenhaus wie jedes andere? Wohl hoffentlich nicht. Wenn die Putzfrau in den Akten schnüffelt, die Krankenschwestern sich gegen den Macho-Chefarzt verbünden und ein Hypochonder den Professor nervt, dann ist jede medizinische Diagnose unmöglich und die gesamte Krankenhauspraxis einmal auf den Kopf gestellt.

Der Lohn aller Mühen

Unter Anleitung des Regisseurs Stefan Haas probten die neun Schauspieler seit Oktober zweimal wöchentlich. Auch an Kostüm, Kulisse und Beleuchtung wurde seit Wochen gefeilt.

Die Mühen haben sich gelohnt, wie es die allgemeine Begeisterung, die vielen lachenden Gesichter und der lang anhaltende Applaus bewiesen.

Diejenigen, die am vergangenen Wochenende nicht die liebevoll chaotische Klinikatmosphäre erleben konnten, haben noch drei Gelegenheiten, in den Genuss zu kommen: Für den 8. und 9. Januar, jeweils um 20 Uhr, sowie für Sonntag, 10. Januar, 19.30 Uhr, können noch letzte Karten an der Abendkasse ergattert werden.
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