Schmidt - Eifelverein Schmidt hat starke Hilfe

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Eifelverein Schmidt hat starke Hilfe

Von: ale
Letzte Aktualisierung:
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Sie vervollständigen die Markierung: Franz-Josef Stollenwerk, Sebastian Seifert und Volker Ohlms. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Die Markierung und Pflege von Wanderwegen gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Eifelvereins; die Ortsgruppe Schmidt pflegt insgesamt 93 Kilometer Wanderwege, sie findet seit einem Jahr hierbei Unterstützung durch eine Gruppe der Caritas Euskirchen.

Regelmäßig gehen die Wegewarte der Ortsgruppe Schmidt ihre Runden, Bruno Lauscher und Franz Josef Stollenwerk werden nie arbeitslos. Zu ihrem weiten Betätigungsfeld gehören Teilabschnitte der Hauptwanderwege des Eifelvereins (5, 5a und 10), und außerdem hat die Ortsgruppe Schmidt neun eigene Rundwanderwege zu pflegen.

Diese sind an den Schildern mit zweistelligen Nummern zu erkennen, am Ende steht die Null (10 bis 90). Bänke, Sitzgruppen und Hütten werden instand gehalten, immer wieder müssen Pfade freigeschnitten werden. Und die Markierung soll lückenlos sein, damit sich die Wanderer ohne große Mühe zurechtfinden.

Seit einem Jahr gibt es in Schmidt eine Zusammenarbeit mit dem Sozialpsychiatrischen Zentrum des Caritasverbands Euskirchen. Sebastian Seifert, Ansprechpartner vor Ort in Euskirchen, erklärt, wie es dazu kam: „Wir gehen mit unseren Gruppen viel raus in die Natur, das auch aus therapeutischer Sicht sehr sinnvoll. Dabei ist uns aufgefallen, dass die Markierungen nicht immer hundertprozentig in Ordnung sind. Wir haben Manfred Rippinger, den Hauptgeschäftsführer des Eifelvereins, angesprochen. Der stellte den Kontakt zu Wolfgang Müller aus Schmidt her, welcher als Hauptwegewart Nordeifel fungiert.“

Beitrag leisten

Schon beim ersten Gesprächstermin stellte sich heraus, dass man die angebotene Unterstützung in Schmidt gut gebrauchen konnte. Nun werden die von der Caritas Euskirchen betreuten Menschen regelmäßig mit einem Kleinbus nach Schmidt gebracht.

Sie überprüfen die Markierungen und bringen, wenn nötig, neue an. „Es kommt vor, dass ein Baum gefällt wird, und dann ist auch das Schildchen weg“, berichten sie. Auch haben sie immer wieder damit zu kämpfen, dass Zeitgenossen sich schlechte Scherze erlauben, Pfähle umwerfen oder Markierungen mutwillig zerstören. „Wir möchten einen nützlichen Beitrag leisten“, sagt Sebastian Seifert, „die von uns betreuten Menschen werden von der Gesellschaft unterstützt, und hiermit möchten sie etwas zurückgeben. Sie freuen sich, an diesen Aufgaben teilzuhaben und Verantwortung zu übernehmen.“

Jetzt wollte die Ortsgruppe Schmidt einmal Danke sagen für die zuverlässige Unterstützung. Sie hatte am Donnerstag in ihre „gute Stube“, die Grillhütte im Zimmel, eingeladen. Hier gab es Herzhaftes vom Grill und Salate und zum Nachtisch frischen Apfelkuchen aus eigener Herstellung. Alle waren sich einig, dass solche Zusammenkünfte der Kooperation nur dienlich sein können.

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