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Eifeler Unternehmer mit Fleiß und Pfiff

Von: M. S.
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Festredner Kreisdirektor Etschenberg und der Dürener Handwerkskammer-Vizepräsident Helmut Krings (2. und 3. von links) mit Ex-Firmenchef Martin Krings (links) und seinem Nachfolger Dietmar Harth. Foto: Manfred Schmitz

Imgenbroich. Mit einem Empfang für 120 geladene Gäste und Vertreter aus Handwerk, Handel, Wirtschaft, Nordeifeler Vereinen, Nachbarschaft, der Politik und Mitarbeiterschaft übergab Martin Krings, Obermeister der Aachener Metallbau-Innung, sein Unternehmen in gesellig-familiärer Atmosphäre seinem langjährigen Partner und Nachfolger Dietmar Harth.

Der heutige Samstag wird ganz im Zeichen eines Tages der offenen Tür für die interessierte Öffentlichkeit stehen.

Unter den Festgästen hieß Martin Krings auch seinen Dürener Zunftkollegen und Namensvetter Helmut Krings, Vize-Präsident der Handwerkskammer Aachen, Landrat Carl Meulenbergh, die Bürgermeister von Monschau, Roetgen und Simmerath, Theo Steinröx, Manfred Eis und Hubert Breuer, willkommen.

Auf großformatigen Bild- und Grafikwänden waren im zur geschmückten Festhalle umgestalteten Fertigungsbetrieb Entstehungs- und Entwicklungstationen der Metallbau Krings GmbH informativ dargestellt.

Im „Niemandsland”

In einem Statement bezeichnete Handwerkskammer-Vize Helmut Krings den Scheidenden als „cleveren Handwerksmeister, der seinen Beruf mit Herzblut ausübte, mit überzeugenden Top-Leistungen und Produktionsqualität seiner Mitarbeiter Kunden wie Geschäftspartner begeisterte und seinen festen Platz im Monschauer Wirtschaftsleben erwarb”. Niemand der Anwesenden glaube deshalb „ernsthaft daran, dass sich Martin Krings nun zur Ruhe setzt”.

Die Laudatio hielt Kreisdirektor Helmut Etschenberg. Er würdigte Krings Werdegang als „Erfolgsgeschichte eines heute fast 50-jährigen Jungunternehmers, der in einem entlegenen Bezirk des Imgenbroicher Gewerbegebietes, quasi im Niemandsland, vor 25 Jahren dort erfolgreich Fuß fasste, wo damals kaum ein Betriebsinhaber hinwollte”. Krings, betonte Etschenberg, verkörpere den „Prototyp des pfiffigen und fleißigen Eifeler Unternehmers, der bewiesen habe, „dass Handwerk auch heute noch goldenen Boden hat”.

Regional verwurzelt, aber überregional ansässigen Partnern verbunden, sei Krings zum positiven Symbol für drei prägende Markenzeichen „K” geworden („Krings, Konzen und Kabango”). Mit dem letztgenannten Ort bezeichnete Etschenberg ein afrikanisches Hilfsprojekt, bei dem sich Krings vorbildlich engagierte.

Ein ausführliches Kapitel seiner Rede widmete der Kreisdirektor dem Neu-Inhaber Dietmar Harth. Er freue sich, so der Vortragende, im Internet zu lesen, „dass der gebürtige Rurberger glücklich verheiratet sei und mit Ehefrau Petra und drei Kindern in Kalterherberg zu Hause ist”.

1996, erinnerte Etschenberg, sei Diplom-Ingenieur Harth in die Firma Metallbau Krings eingetreten und 2008 zum Geschäftsführer aufgestiegen. Seit Kindesbeinen erfuhr der Kreisdirektor aus Harths Vita, sei der 41-Jährige im Karneval des Rurseeortes aktiv, darüber hinaus seit sieben Jahren ein Aktivposten in der Küchelscheid/ Kalterherberger Karnevalsgruppe „Hau”. Seit 2004 liege Harth die Mitwirkung und Organisation des „Vater-Kind-Zeltens” rund um den Eifeldom am Herzen.
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