Eifeler Landregen sorgt für eine recht kurze Regatta

Von: ale
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Gutes Segelwetter sieht anders aus. Dennoch startete die Segelabteilung des TuS Schmidt zur ihrer, wenn auch stark verkürzten, Frühlingsregatta. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. „Das war überhaupt kein Segelwetter!” Darüber waren sich die Aktiven der Segelabteilung des TuS Schmidt zwar am Wochenende einig, doch wurde die traditionelle Frühlingsregatta dennoch durchgezogen. Diesmal hatte sie diesen Namen wirklich nicht verdient.

Acht Boote waren es immerhin noch, die am Samstagvormittag vom TuS-Segelsteg „Im Kühlchen” starteten. Es gab sogar Gedränge an der Startlinie, bevor sich die Kandidaten in Richtung Schwammenauel zur Boje 9 begaben.

Die Schafskälte kroch den tapferen Seglern in alle Glieder, dem spärlichen Wind ging die Puste aus, dafür fing es dann aber an zu regnen. So entschloss sich die Regattaleitung, den Kurs zu verkürzen: Nur noch zurück um Boje 7 und dann ins Ziel, wurde als Route ausgegeben. Erleichtert segelten alle nach Hause.

Als Erste kam Ramona Jung in ihrem Kiel-Zugvogel an; doch die Berechnung der Ergebnisse nach der Yard-Stick-Zahl ergab für sie den zweiten Platz. Da man gern alle Boote an dieser Regatta teilnehmen lässt, muss man die unterschiedliche Bauart und Segelfläche mit Hilfe dieses international anerkannten Rechenfaktors relativieren. Als Tagessieger stand schließlich Otto Wergen fest.

Am Sonntag waren die Bedingungen nicht viel besser. Da wurden die Segel zunächst ausgepackt, weil sie trocknen sollten. Als ein kleiner blauer Fleck am Himmel entdeckt wurde, blies Heinz Claßen von der Regattaleitung zum Start. Und kaum waren alle auf Kurs, tröpfelte es wieder. Der folgende kräftige Eifeler Landregen sorgte auch diesmal für eine recht kurze Fahrt. Doch die Seebären ließen sich nicht verdrießen und feierten trotzdem das glückliche Ende.

Einen besonderen Applaus erhielt Sandra Schweizer, die zum ersten Mal mit ihrem Zugvogel mitgemacht hatte und als Letzte die Ziellinie durchfuhr. Sieger der Frühjahrsregatta wurde das Team Otto Wergen und Monique Stollenwerk mit ihrer Beneteau First 235. Auf dem zweiten Platz lagen zwei Kontrahenten aus einer Familie: Berthold und Gertrud Jung mit ihrer Varianta sowie Tochter Ramona mit Vorschoter Toby Rank, die im Kiel-Zugvogel gesegelt waren.

Vierte wurden Jürgen und Maria Breuer, Arno und Adele Schweizer erreichten Platz 5. Nun hoffen die Segler darauf, dass ihnen Ende August, wenn bei der Herbstregatta der Vereinsmeister ermittelt wird, freundlicheres Wetter beschert ist.
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