Eifel zeigt sich selbstbewusst und als Einheit in Berlin

Von: P. St.
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Der Eifeler Projektchor will weiter machen: Bei der Grünen Woche in Berlin soll nicht der letzte Auftritt gewesen sein. Foto: profipress

Nordeifel. Die Bundeshauptstadt Berlin ist ein guter Platz, um Einheit zu demonstrieren. Eine runde und einheitliche Sache war auch der Auftritt der Eifel in Berlin bei Grünen Woche.

An der Spree sorgten rund 1000 Eifeler mit einem bunten Unterhaltungsprogramm für eine außergewöhnliche Selbstdarstellung der Region.

Beim NRW-Ländertag auf dem Messegelände hatte die Leader-Region Eifel mit den Kreisen Düren, Euskirchen und der Städteregion Aachen die Ehre mit einem dreistündigen Programm das Leben auf dem Dorf und damit ganz NRW zu repräsentieren.

Weitere Auftritte geplant

Auch die mitgereisten Nordeifeler Bürgermeister werden das positive Bild, das die Region in Berlin abgab, noch lange in Erinnerung behalten. Axel Buch, Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald und Vorsitzender der Leader-Region Eifel, sieht die Nachhaltigkeit der Veranstaltung als wesentliches Ergebnis der Präsentation an.

Der eigens für Berlin gebildete Projekt- Chor mit Mitwirkenden aus zahlreichen Eifelkommunen wie auch das Orchester, wollten auch über Tag hinaus gemeinsam aktiv bleiben. So seien bereits Auftritte bei der Landesgartenschau 2014 in Zülpich ins Auge gefasst worden. Wichtig sei auch, dass durch die Präsentation die ländlichen Strukturen gestärkt worden seien. Dies sei auch den Vertretern der Landesregierung nicht entgangen, die vom Programm „sehr angetan” gewesen seien.

Axel Buch brachte die Eifel beim Land für einen erneuten Auftritt bei der Grünen Woche in einigen Jahren daher auch gleich wieder ins Gespräch, zumal die Eifel in Berlin ja ohnehin schon bekannt sei.

„Die gesamte Eifel hat sich nach außen hervorragend präsentiert”, behält auch Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns die Tage in Berlin in bester Erinnerung. Ebenso wichtig sei aber auch, dass innerhalb der einzelnen Regionen, bis hin zur rheinland-pfälzischen Eifel, der Zusammenhalt der Kommunen gestärkt worden sei.

Hermanns sah „mit großer Freude” den gelungenen Auftritt der Tanzwerkstatt Simmerath auf der Bühne in der Messehalle und ebenso erfreut zeigte er sich auch über die maßgebliche finanzielle Unterstützung der Sparkasse Aachen, die die Veranstaltung letztlich erst möglich gemacht habe.

Keinen Zweifel an der nachhaltigen Wirkung des Eifel-Tages in Berlin hat auch Roetgens Bürgermeister Manfred Eis. Beeindruckt hat ihn aber auch der enorme Einsatz der „vielen Aktivposten” im Vorfeld, die diese Veranstaltung vorbereitet und professionell abgewickelt hätten. Die Präsentation der Eifel mit Musik, Tanz und Kabarett hätte aber noch mehr Publikum verdient gehabt als dies am Eröffnungstag der Fall gewesen sei. Die Werbung für die Eifel hätte man noch wesentlich steigern können, wenn die Präsentation am Samstag stattgefunden habe.

Einig sind sich aber alle Beteiligten in der Bewertung, dass die Eifeler sich in Berlin gegenseitig besser kennenlernten und der Besuch in der Bundeshauptstadt eine gute Gelegenheit bot, auch über den eigenen Kirchturm hinauszuschauen.
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