Eicherscheid: „Die Förderschule wird keineswegs vernachlässigt”

Von: dm
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Simmerath. Die Förderschule in Eicherscheid braucht unbedingt neue Materialien für die Experimente im Physik- und Chemieunterricht. Für neue Lehr- und Unterrichtsmittel kann die Schule in diesem Jahr rund 18.700 Euro ausgeben.

Um den Schulhof weiter auszugestalten, sollen neue Spielgeräte wie Basketballkörbe, Fußball-Tore und Klettergeräte angeschafft werden. Die Finanzierung des Vorhabens ist durch den Haushalt 2009 gesichert.

Die Verbandsversammlung des Förderschulverbandes hat den Haushalt nun einstimmig und ohne Diskussion beschlossen. Die Einnahmen und Ausgaben sind jeweils auf 610.300 Euro festgeschrieben. Der Gesamtfinanzplan sieht Ausgaben von 632.700 Euro vor. Positiv ist auch dies: Der Förderschulverband hat keine Schulden, wie im Haushalt ausdrücklich festgestellt wird.

Die Verwaltung hat den Haushalt eng mit der Schulleitung abgestimmt, versicherte Simmeraths Bürgermeister Hubert Breuer als Vorsteher des Schulverbandes, zu dem die Gemeinden Simmerath, Roetgen und Hürtgenwald gehören sowie die Stadt Monschau. Die Schule leiste „wertvolle Arbeit”, auch sei die Förderschule pädagogisch und organisatorisch gut aufgestellt und ausgerüstet.

Schulleiter Robert Knauff versicherte in der Versammlung: Die Förderschule mit derzeit 122 Kindern und Jugendlichen fühle sich vom Schulträger „außerordentlich gut” gefördert und unterstützt, dafür sei man „sehr dankbar”.

Verbandsvorsteher Hubert Breuer und Schulleiter Robert Knauff widersprachen heftig einer negativen Darstellung in der Öffentlichkeit (ein Artikel in einem Wochenblatt) in Bezug auf die Förderung durch das Konjunkturprogramm. Das Geld reiche einfach nicht, um alle öffentlichen und privaten Gebäude energetisch zu sanieren und aufzurüsten, sagte der Bürgermeister.

Günter Scheidt, Vorsitzender der Verbandsversammlung, machte deutlich, dass die Förderschule keineswegs vernachlässigt werde: Im Jahr 2002 hatte der Haushalt des Verbandes ein Volumen von 480.000 Euro, neuerdings sind es mehr als 610000 Euro. Aufgebracht wird der größte Teil der Einnahmen durch die Mitgliedsgemeinden über die Verbandsumlage, insgesamt 474.600 Euro.

Die Umlage der jeweiligen Kommune: Hürtgenwald zahlt 6427 Euro, die Stadt Monschau bringt 144.921 Euro ein, die Gemeinde Simmerath 195.922 Euro und die Gemeinde Roetgen 69.520 Euro. Der Kreis Aachen unterstützt die Förderschule in diesem und im nächsten Jahr mit rund 108.000 Euro. Zu den Einnahmen gehören auch die Mieten für den Altbau wie für den Erweiterungsbau: Die Gebäude der Förderschule gehören der Gemeinde Simmerath, die an Mieteinnahmen fast 107000 Euro veranschlagt hat. Dazu kommt noch eine jährliche Pacht von 18 Euro, dafür überlässt die Gemeinde der Schule ein Grundstück für einen Schulgarten.
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