E-Bike-Tankstelle und Defibrillator: Neue Technik in Roetgen

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
Erfreut über den lebensretten
Erfreut über den lebensrettenden Defibrillator: Walfried Heinen (links) und Bürgermeister Manfred Eis.

Roetgen. „1997 hätte ein Defibrillator hier ein Menschenleben retten können, leider gab es damals solch ein Gerät bei uns noch nicht”, bedauert Bürgermeister Manfred Eis bei einem Pressegespräch. Mittlerweile gibt es einen Defibrillator im Rathaus, und nun wurde auch in der Grundschule Roetgen dieses lebensrettende medizinische Gerät von der RWE Deutschland aufgestellt.

Deren Kommunalbetreuer Walfried Heinen: „Leider gibt es bisher davon zu wenige Geräte. Wir wollen Abhilfe schaffen und weitere Defibrillatoren installieren.” Jede Partnerkommune werde damit ausgestattet. Ein wichtiges Gerät, das rund 3000 Euro koste, aber für Jedermann leicht und problemlos zu bedienen sei. „Sie werden sogar von dem Gerät angesprochen und erhalten genaue Informationen, was Sie zu tun haben”, klärt Lambert Brosch (RWE) auf. Wird ein Kammerflimmern vermutet, kann das Gerät mit gezielten Stromstößen die Herzrhythmusstörungen beenden. „Es kann also nichts falsch gemacht werden, man muss nur den Anweisungen folgen”, meint Heinen.

Erfreut über diese Neuerung zeigt sich auch Bürgermeister Manfred Eis, er lobt das Sponsoring und wünscht sich, dass das Gerät hoffentlich nie benötigt werde. „Es ist natürlich eine gute Investition.”

Neuerung Nummer zwei in Roetgen, ebenfalls aktuell vorgestellt, ist eine E-Bike-Ladestation unmittelbar an der Wanderstation am Pferdeweiher, bequem vom Ravel-Radweg aus zu erreichen. Ebenfalls von der RWE gesponsert. Lambert Brosch: „Jetzt kann der Fahrrad-Akku und bei einer kleinen Pause gleichzeitig auch der Körper mit Energie aufgeladen werden.”

Ein dickes Lob von Manfred Eis folgt, denn mit den beiden neuen Geräten gewinne Roetgen kleine, aber wichtige Stücke Infrastruktur. „Ohne die freundliche Unterstützung hätten wir das alles nicht ermöglichen können”, so der Bürgermeister. Gemeinsam möchten RWE und Roetgen E-Bikes in den öffentlichen Alltag integrieren. Und natürlich auch viele Bürger für dieses Zukunftsthema gewinnen.

Der Gemeinde wurde ein E-Bike zur Verfügung gestellt. Eis spontan dazu: „Wir haben festgestellt, eine Dienstfahrt mit diesem Fahrzeug war nicht nur schneller, es hat uns auch das Auto ganz toll ersetzt.” Brosch weiß, dass der Boom nach E-Bikes unvermehrt anhält.

Er plädiert gezielt für eine Helmpflicht, denn „die Dinger seien ganz schön schnell.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert