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Dynamik und Bewegung in der „Marke Monschau”

Von: ess
Letzte Aktualisierung:
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Das historische Gebäude Holzmarkt 5 ist entrümpelt und wird saniert. Die Stadt wird auch das angrenzende Gebäude Holzmarkt 3 kaufen. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Die „Marke Monschau” ist ein recht dynamisches Gebilde, abzulesen an den Sachstandsberichten der Verwaltung zu etlichen Projekten, unter anderem zur „Kulturburg”.

Für die dort geplanten Veränderungen am Gebäude und an den Freiflächen sind, so Beigeordnete Margareta Ritter vor den Ausschüssen für Wirtschaft, Tourismus und Kultur sowie für Stadtentwicklung, Dorfentwicklung und Verkehr, Vorentwurfsplanungen in Auftrag gegeben. Nachdem die Planungen dem Städtebauministerium und der Bezirksregierung vorgestellt worden sind, sollen Bauzeitplan und Finanzierungskonzept erarbeitet werden.

Sichtbare Bewegung gibt es auch am Holzmarkt 5, wo die Entrümpelung so gut wie abgeschlossen ist. Die Einrichtung der Baustelle für die Sanierung ist im Gange. Der beabsichtigte Ankauf der Gebäudehälfte Holzmarkt 3 dürfte, so Beigeordnete Ritter, in Kürze ebenfalls in trockenen Tüchern sein, so dass der gesamte Gebäudekomplex dann in einem restauriert werden könne. Mit dem Eigentümer sei sich die Stadt jedenfalls einig. Eine Perspektive sei, das Archiv des Kreises Aachen dort unterzubringen. Mit der Sanierung Holzmarkt 5 will die Stadt bis zum Jahresende fertig sein.

Das Hof- und Fassadenprogramm erfreut sich nach den Worten der Beigeordneten großer Beliebtheit. Rund 75 Prozent der für 2009 bereitgestellten Förderung in Höhe von 100.000 Euro sind schon beantragt.

Geld aus anderen Budgets

Margareta Ritter empfahl, aus Budgets, die erfahrungsgemäß bis zum Jahresende nicht ausgeschöpft werden, Beträge umzuwidmen, um den unerwartet hohen Bedarf decken zu können. Mittel aus dem Topf für Mauersanierungen böten sich beispielsweise an, weil für diesen Bereich noch kein Antrag vorliegt.

Was die Stege über die Rur an der Eschbachstraße angeht, ist die Bestandserfassung abgeschlossen. Eigentümer und Pächter der Immobilien sollen jetzt angeschrieben werden, um deren Wünsche und Anregungen zu erfahren. Vor weiteren Schritten wolle man diese Ergebnisse im Rathaus abwarten, zumal die Obere Wasserbehörde dem Projekt aus ökologischer Sicht kritisch gegenüberstehe. Margareta Ritter: „Man kann erst das Genehmigungsverfahren einleiten, wenn man genau weiß, was man will.”

Letzter Punkt der „Marke Monschau” war die Aktualisierung des Parkleitsystems. Die vollständige Erneuerung der Technik gestaltet sich nach Auskunft der Verwaltung schwieriger als erwartet, weil „überraschend viele technische Bauteile kaputt” waren. So sei festgestellt worden, dass alle Zählschleifen im Parkdeck Austraße erneuert werden müssen. Zur Zeit stehe die Optimierung der Parkplatzanzeigen an, doch, so Margareta Ritter, sei wegen der vorherrschenden Witterung eine Arbeit an den empfindlichen Bauteilen nur eingeschränkt möglich.

Beide Ausschüsse stimmten in allen Punkten den notwendigen weiteren Schritten einmütig zu.
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