DRK geht in die Azubi-Offensive

Von: lo
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Würselen/Nordeifel. Als Geschäftsführer Peter Timmermanns die angehenden Rettungsassistenten des deutschen Roten Kreuzes (DRK) begrüßte, wurde es ein bisschen eng im Besprechungsraum - doch der Grund dafür war überaus erfreulich.

Gleich 22 Auszubildende, so viele wie nie zuvor, hat die gemeinnützige Rettungsdienst-GmbH des DRK im Kreis Aachen in diesem Jahr eingestellt. Das DRK will mit dieser Ausbildungsoffensive ein Zeichen setzen und die Bedeutung des Rettungsdienstes unterstreichen.

Dass die 22 jungen angehenden Retterinnen und Retter, darunter 12 aus dem Südkreis Aachen, in einen besonderen Beruf einsteigen wollen, machte Geschäftsführer Timmermanns deutlich. „Beim Roten Kreuz gibt es keine Fließbandarbeit. Sie sind mit Ihrer Ausbildung Teil einer Familie geworden, in der es um bestimmte Werte geht. Warum Sie hier arbeiten, lässt sich in diesem einen Leitsatz festhalten: Aus Liebe zum Menschen.”

In der dreijährigen Ausbildung, die den künftigen Rettungsassistenten nun bevorsteht, wird neben der theoretischen Ausbildung viel Wert auf die Praxis gelegt. Hauptanlaufpunkte sind dabei für die Auszubildenden die DRK-Landesschule in Simmerath, die Kliniken der Städteregion sowie die Lehrrettungswachen des DRK.

„Genau das Richtige”

„Die drei Jahre werden von uns optimal genutzt, um die eigentlich nur zweijährige Ausbildung qualitativ erheblich zu verbessern”, unterstrich der leitende Lehrrettungsassistent Leander Thormann, der gleichzeitig stellvertretender Leiter der Landesschule ist.

Der großen Verantwortung, die sie in ihrem künftigen Beruf erwartet, sind sich die Auszubildenden bewusst. „Menschen helfen und meine bisherige ehrenamtliche Tätigkeit zum Beruf zu machen - das ist genau das Richtige für mich”, meinte etwa Jennifer Wodicka. Auch Daniela Porschen ist von ihrem Berufswunsch überzeugt: „Ich bin schon sieben Jahre ehrenamtlich beim DRK. Am Rettungsdienst reizt mich besonders, dass es einerseits ein aufregender Beruf ist, bei dem man aber gleichzeitig etwas für die Menschen tut und helfen kann.”

Erste Kontakte mit ihren Mitauszubildenden haben die beiden unterdessen schon geknüpft: „In diesem Beruf ist der Zusammenhalt groß, man hängt viel aufeinander - da ist es normal, dass man auch privat etwas zusammen unternimmt.”
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