Aachen - Dressurstadion wird nicht ausgebaut

Dressurstadion wird nicht ausgebaut

Von: Thorsten Karbach
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Leere Ränge wird es bei der D
Leere Ränge wird es bei der Dressur beim CHIO 2012 definitiv nicht geben: Der finale Sonntag ist früher ausverkauft denn je und auch für alle anderen Tage werden mehr Karten verkauft als in den Vorjahren. Der Ausbau der Kopfseite wurde aber für 2012 begraben. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Trotz Totilas´ tierischen Fehltritten bei der Europameisterschaft kann der Aachen-Laurensberger Rennverein in Sachen Dressur mit einem erfolgreichen CHIO 2012 rechnen. Denn während der Superhengst in Rotterdam alles andere als goldig unterwegs war, rennen die neuen Dressurfreunde dem ALRV mit ihren Ticketwünschen die sprichwörtliche Bude ein.

Der finale Sonntag ist ausverkauft. Das ist er immer. Doch normalerweise gehen die letzten Karten drei, vier Monate vor dem Turnier über die Verkaufstheke. Diesmal elf Monate - das letzte Turnier ist kaum fünf Wochen her.

„Wir freuen uns natürlich über das riesige Interesse”, erklärt ALRV-Vorstandsvorsitzender Frank Kemperman. Auch die Wettbewerbe von Mittwoch bis Samstag verkaufen sich besser denn je. In diesem Jahren waren ab Donnerstag zwar alle Championate ausverkauft, viele Karten wurden aber erst unmittelbar vor dem Turnier, als der Hype um Hengst Totilas über den Pferdesport hereinbrach, veräußert.

2012 wird das wohl anders sein. „Wir setzen darauf, das alle Tage in der Dressur ausverkauft sein werden. Das hat es so noch nie gegeben”, sagt Kemperman. „Die Dressur ist unheimlich spannend geworden.”

Dennoch hat sich der ALRV dagegen entschieden, das Deutsche-Bank-Dressurstadion zu vergrößern. Darüber war während der Turnierwoche bereits gesprochen worden, und das Thema wurde zuletzt noch einmal von den Veranstaltern diskutiert.

„Wir haben alle Vor- und Nachteile geprüft und uns für den CHIO 2012 dagegen entschieden. Die Kapazität bleibt erstmal wie sie ist”, erklärt Kemperman.

Das Stadion mit 5100 Sitz- und Stehplätzen sei zwar für einen Ausbau konzipiert - es muss lediglich die Kopfseite zur Hubert-Wienen-Straße hin mit einer Tribüne bebaut werden -, der ALRV will aber keine temporäre Lösung etwa mit einer Stahlrohrtribüne für ein Jahr.

„Wenn man so etwas macht, dann richtig”, sagt Kemperman. „Und irgendwann werden wir das auch machen.” Erhält Aachen den Zuschlag für die Reitsport-Europameisterschaften 2015 in den Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Voltigieren und Vierspänner-Fahren gilt ein Ausbau als sicher.
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