Dreifach Kunst im ehemaligen Kreuzgang

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„Grossartigartig zu dritt“ nennt sich eine Ausstellung, die am Freitag, 12. September, im Aukloster Monschau eröffnet wird. Zu sehen sind unter anderem Werke der Roetgenerin Edith Bachmann, die mit ihren Bildern eine Verbundenheit zur Tier- und Pflanzenwelt ausdrückt.

Monschau. „Grossartig zu dritt“ ist der Titel einer gemeinsamen Ausstellung von drei Künstlern der Städteregion, die am Freitag, 12. September, in Monschau eröffnet wird. Ab 19 Uhr präsentieren die Künstlerinnen Edith Bachmann und Renate Magrean aus Roetgen und der Aachener Hans-Wolfgang Menges-Spell gesammelte Werke im Aukloster, Austraße 5.

Am Samstag, 13. September und Sonntag, 14. September, sind sie jeweils von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt zu dieser Ausstellung ist frei.

Ausstellung im Kreuzgang

So unterschiedlich die Künstler selbst sind, so variationsreich sind auch die Arbeiten. Zusammen gestellt sollen sie harmonieren und ein großes Ganzes ergeben. Der Kreuzgang des ehemaligen Minoritenklosters bietet den Künstlern genügend Raum für die eigene Präsentation der drei regionalen Maler.

Als Schülerin des Eifelmalers Heinz Rott zeigt die Roetgenerin Renate Magrean abstrakte, zum Teil sehr farbgewaltige Acrylarbeiten. Diese reichen von opulenten Farbkompositionen bis hin zu Tableaus mit monochromen Zügen.

Neugier auf das Spontane, das Interesse am Zufall und ein Drang nach Harmonie haben sie zur Malerei getrieben. Sie selbst beschreibt ihren Zugang zur Kunst so: „Bevor der Pinsel oder Spachtel sein Unwesen treibt, ist in erster Linie die im Kopf entstandene Farbe wichtig.“ Dieses Bild entsteht meist aus einer von der Jahreszeit abhängigen Empfindung des Tages.

Ganz anders Edith Bachmann. Die langjährige Schülerin von Piet Hodiamont betritt mit dieser Ausstellung erstmals die öffentliche Bühne. Ihre Arbeiten sind an die Natur angelehnt und zeigen Tier- und Pflanzenbilder in Öl. Sie leben zumeist von Detailansichten und bieten damit dem Betrachter die Gelegenheit, einen anderen Blick auf die Dinge zu werfen. Als Newcomerin der Szene ist ein Hang zur Abstraktion schon ablesbar.

Professor Hans-Wolfgang Meges-Spell hingegen ist schon seit vielen Jahren in der Kunstszene aktiv. Der gebürtige Heidelberger hat als ehemaliger Schüler von Joseph Beuys eine Kunstpalette, die Beruf und Kunst miteinander verknüpft. Er ist nicht nur Künstler, sondern auch Chirurg und will „die Grenze zwischen Medizin und Kunst bis zur Unkenntlichkeit verwischen“. So zeigt er unter anderem Röntgenbilder in der Verfremdung, eine als Hommage an Monet verstandene Acrylmalerei mit dem Titel „im Garten der Leidenschaft“, nachdenklich stimmende Objekte aus Fundstücken und ein Werk mit dem ironisierenden Titel „plauer Eimer in rod“.

Musikalisch wird die Vernissage am Freitagabend begleitet von Vera und Volker Misch an der Gitarre und am Saxophon.

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