Drei Chöre begeistern mit überwältigenden Stimmen

Von: ale
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Eine besondere Atmosphäre und richtige Weihnachtsstimmung bescherte der Kinderchor Kimundi gemeinsam mit dem Vielharmonischen Chor und dem Chor Maranatha den Zuhörern in Roetgen am Sonntagnachmittag. Foto: Anneliese Lauscher

Roetgen. Die Freunde der Chormusik werden wohl gewusst haben, wie beliebt das „Konzert in St. Hubertus“ ist, denn schon eine halbe Stunde vor Beginn war die Kirche am Sonntagnachmittag voll besetzt. Drei Chöre bescherten den Zuhörern eine vorweihnachtliche Freude.

Der Vielharmonische Chor aus Roetgen unter Leitung von Manfred Lutter, der Chor Maranatha aus der GdG Monschau unter Leitung von Ralf Dederichs und der Kinderchor Kimundi, der sich aus Kindern aus Höfen und Roetgen zusammensetzt und den Miriam Schlösser zusammen mit Friedhelm Schütz und Manfred Lutter leitet, hatten sich für dieses außergewöhnliche Konzert zusammengetan.

Besonderer Auftakt

Schon der Auftakt war sehr bewegend: Von der Empore ertönte eine klare Sopranstimme, die Kinderstimmen fielen ein, und alle Chöre hielten mit Lichtern und dem Gesang des „Bruremarsj“ aus Skandinavien feierlich Einzug in den Kirchenraum. „Weihnacht ist auch für mich“ und „Wann ist Advent“ hießen die Lieder, die der Kinderchor vortrug. Er fand andächtige Zuhörer, Große und Kleine, denn die Geschwister der jungen Sängerinnen und Sänger waren natürlich auch zur Kirche gekommen.

„Mache dich auf und werde Licht“ – das konnten bald alle mitsingen, und mit diesem Kanon wurde dann ein Platzwechsel vollzogen, der Vielharmonische Chor trat in den Vordergrund. „Christmas Lullaby“ von John Rutter ist ein Wiegenlied. Es wurde von zarten Stimmen leise gesungen, die sich dann doch in ein verhaltenes Crescendo steigerten. Ein freudiges Halleluja mit Tempo und Power ertönte in „A Festive Gloria“ von Jay Althouse. Da gab Ralf Dederichs an der Orgel einen flotten Rhythmus vor, und der Chor ging aus sich heraus, um in den höchsten Tönen ein kraftvolles Gloria zu singen.

In Verlegenheit gebracht

Dafür gab es starken Applaus, man hörte die Kinder im Hintergrund laut johlen. Sie waren offensichtlich froh, jetzt einmal nicht leise sein zu müssen.

Annika Mathar und Emma Lück führten mit einer originellen Moderation durch das Programm. Und als der Weihnachtsmann auftauchte, stellten schlaue Kinder ihm Fragen, die ihn beinah ein bisschen in Verlegenheit brachten. Maranatha zog die ganze Aufmerksamkeit auf sich mit dem rhythmischen „Mary’s Boychild“. In „The Rose“ von Amanda McBoom durfte man eine tolle Solostimme genießen und Begleitung von Flöte und Gitarre. Dem Kinderchor und kleinen Solisten hörten alle wieder sehr gern zu, als sie ein Lied aus Norwegen vortrugen: „Und die Nacht bleibt voll Gesang.“

Einen wunderschönen Schlusspunkt bildete John Rutter’s „Look at the world“, gemeinsam von allen Chören gesungen. Der Pfarrreferent Michael Reimann drückte aus, was wohl alle Zuhörer empfanden: „Es war überwältigend schön. Wer jetzt noch nicht auf Weihnachten eingestimmt ist, dem ist nicht zu helfen.“

Beim Verlassen der Kirche spendeten die vielen Besucher für den Verein Antoniusbrot in Monschau, den Alexander Lenders kurz vorgestellt hatte: „Wir unterstützen Familien, wir sorgen dafür, dass die Kinder am Mittagstisch in der Schule teilnehmen können und an der Klassenfahrt. Unser Verein ist sehr dankbar für die Unterstützung durch dieses Konzert.“ So konnten insgesamt 900 Euro an den Verein Antoniusbrot weitergegeben werden.

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