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Direktabstieg, Relegation oder doch die Rettung?

Von: Kurt Kaiser
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In der Hinrunde war der TuS Lammersdorf zunächst die „Schießbude” der Liga. Knapp ging auch das direkte Kellerduell bei Aufsteiger SG Monschau/Imgenbroich (Bild) verloren. In der Rückrunde wollen die Rot-Weißen sich mit einer halben neuen Mannschaft noch retten. Foto: H. Schepp

Nordeifel. Als es in dieser Saison schon sehr früh in die Winterpause ging, hatte sich das Abstiegsgespenst in den Kabinen der Eifeler B-Ligisten, Monschau/Imgenbroich, Roetgen II, Höfen und Lammersdorf, eingenistet.

Absteigen möchte natürlich keins dieser vier Teams, jedoch müssen aus der Kreisliga B4 zwei Vereine direkt in die C-Liga absteigen und schon bei nur zwei Absteigern aus der Bezirksliga, Staffel 4, muss der Drittletzte der B-Liga in die Abstiegsrelegation. Um ganz sicher dem Abstieg zu entrinnen, muss man schon Tabellenfünfzehnter werden.

Auf dem ersten Nichtabstiegsplatz rangiert momentan Trainer Conny Boitz mit der SG Monschau/Imgenbroich. Diesen Platz streben mit ihren Mannschaften aber auch die Trainer Klaus Rader (Roetgen II), Manni Wilden (Lammersdorf) und Höfens Obmann Albert Prümmer an.

SG will Tabellenplatz halten

Aufsteiger SG Monschau/Imgenbroich kam besser aus den Startlöchern als die meisten Kenner der Liga vorher vermutet hatten. Aus dem bestimmt nicht einfachen Auftaktprogramm, in dem es unter anderem gegen die Topfavoriten Münsterbusch und Columbia Stolberg ging, holte der Liganeuling neun Punkte.

Ab dem 6. Spieltag war Conny Boitz aber mit seiner Gruppe drei Wochen im „Tal der Tränen” unterwegs. Mit bisher 13 Punkten ist die Spielgemeinschaft sieben Punkte von einem direkten Abstiegsplatz entfernt und zwei vom heißen Relegationsplatz.

„Unser Ziel ist der direkte Klassenerhalt, wahrscheinlich braucht man dazu in dieser Saison keine 30 Punkte. Eine Abstiegsrelegation möchte ich meiner jungen Mannschaft nicht antun”, will der Coach zumindest den aktuellen Tabellenplatz behaupten, denn der würde zum Ligaerhalt reichen.

Tabellenplatz ist unbefriedigend

„Wir stehen in der Tabelle zwar da, wo wir im vorigen Jahr zu diesem Zeitpunkt auch standen, aber der Tabellenplatz ist unbefriedigend. Ich hatte von der Mannschaft mehr erwartet”, ist Klaus Rader, der Trainer der Roetgener Zweitvertretung, mit dem bisherigen Abschneiden überhaupt nicht zufrieden.

„Elf Punkte sind zu wenig”, weiß der Coach, dass man in den Spielen gegen Hahn II (0:3), gegen FC Stolberg II (0:1) und in Höfen (1:1) Punkte hat liegen lassen. Aktuell sind die Roetgener zwar fünf Punkte von den direkten Abstiegsplätzen entfernt, aber sie halten sich auf dem ungeliebten Relegationsplatz auf, der den Abstieg bedeuten könnte.

„Eigentlich wollen wir den direkten Klassenerhalt schaffen, dazu wird man aber wahrscheinlich um die 30 Punkte brauchen”, rechnet Klaus Rader vor, der sein Team mit drei Trainingseinheiten in der Woche auf das Unternehmen Klassenerhalt vorbereitet.

Aufholjagd wie letztes Jahr

Mit nur sechs Zähler rangiert der TV Höfen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Das ist zwar ein beunruhigender Platz, aber wer die Moral und Leidenschaft der Rot-Weißen kennt, weiß, wozu sie fähig sind.

In der vergangenen Saison standen sie, als es in die Winterpause ging, mit nur acht Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, doch als die Saison im Mai abgepfiffen wurde, hatte man 32 Punkte gesammelt und damit noch den Klassenerhalt realisiert.

„So eine Aufholjagd wie in der vergangenen Saison brauchen wir auch in diesem Jahr”, setzt Obmann Albert Prümmer auch in dieser Saison auf einen erfolgreichen Endspurt.

Klassenerhalt wäre riesig

Sollte Trainer Manni Wilden mit dem TuS Lammersdorf noch den Klassenerhalt schaffen, dann hätte er mit Sicherheit eine Herkulesaufgabe gestemmt. Zwölf Spieler meldeten sich nach der vergangenen Saison ab, so dass der Coach eine komplett neue Mannschaft zusammenstellen musste.

Die ersten Meisterschaftswochen wurden für den TuS Coach denn auch zu einer Qual. Mit nur sechs Punkten und dem mit Abstand schlechtesten Torverhältnis (18:74) der Liga ging man als Tabellenletzter in die Winterpause, aber trotzdem hat der Coach den Ligaverbleib noch nicht abgehakt.

Denn aus personeller Sicht gab es in der Winterpause schon einige Veränderungen, die für neuen Mut beim Trainer sorgen. Gleich fünf neue Spieler sollen den TuS aus dem Keller schießen und halten.
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