Monschau - Dienstjubiläum für Karl-Heinz Lambertz

Dienstjubiläum für Karl-Heinz Lambertz

Von: ess
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Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter überreichte Karl-Heinz Lambertz eine Urkunde für 50 Jahre „treue Pflichterfüllung”. Foto: Ernst Schneiders

Monschau. „Es hat mir immer Spaß gemacht!” Karl-Heinz Lambertz, seit 50 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt, erhielt jetzt aus der Hand von Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter für seine „treue Pflichterfüllung” eine Ehrenurkunde.

Von einem „ganz seltenen Jubiläum” sprach die Verwaltungschefin und lobte die Treue des heute 64-jährigen Kalterherbergers, der zum 1. April 1961 bei der damaligen Amtsverwaltung Kalterherberg eingestellt wurde. Eine lange Karriere, die der ehemals Allgemeine Vertreter des Stadtdirektors im September dieses Jahres als Oberverwaltungsrat beenden wird.

Laut Margareta Ritter zeigt sich die Verbundenheit von Karl-Heinz Lambertz mit seiner Heimatstadt auch darin, dass er der erste Geschäftsführer der Monschau-Touristik war. Vom 1. April 2008 bis zum Jahresende 2009 hat Lambertz seine Überstunden abgefeiert, weil er, so die Bürgermeisterin, „viel mehr gearbeitet hat, als eine Stempelkarte erfassen kann”. Seitdem befindet er sich in der Freizeitphase der Altersteilzeit.

„Spuren hinterlassen”

Personalratsvorsitzender Björn Schmitz lobte den „Kollegen Lambertz” über den grünen Klee. Stets habe die Menschlichkeit im Vordergrund gestanden, und für viele Kolleginnen und Kollegen sei er auch in privaten Dingen ein Ansprechpartner gewesen. Die ihm eigene „Kalterherberger Mentalität” habe auch seine Lebensführung beeinflusst, und so habe Lambertz bisweilen Wege beschritten, die für einen Beamten „nicht gerade üblich” seien. Abschließend sagte Schmitz: „Karl-Heinz Lambertz hat in Monschau Spuren hinterlassen.”

Der so mit Lob Bedachte erklärte, dass er immer den Menschen in den Mittelpunkt seiner Bemühungen gestellt habe. In den ersten gut 30 Jahren seit der Zusammenhalt in Monschau „super” gewesen, doch danach habe er einen „Knick” verspürt: „Das Wertegefühl hat gelitten, aber das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Es ist notwendig, die Wertigkeit eines Menschen wieder mehr zu achten.”

Früher, erinnerte sich Lambertz, sei es im Monschauer Rat hoch hergegangen, nicht selten bis in die halbe Nacht, zum Beispiel, als es um die Brücke über Monschau gegangen sei, die an einem seidenen Faden gehangen habe. Karl-Heinz Lambertz: „Für mich war Monschau immer ein Ort mit Zukunft, wo man etwas bewegen konnte.”
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