Dedenborn - Die wilde Wikingerhorde trotzt Wind und Wetter

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Die wilde Wikingerhorde trotzt Wind und Wetter

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Dedenborn. Wild ging es zu im kleinen Rurtalort. Schuld daran waren eine Horde zotteliger Wikinger um deren Anführer Halvar und seinen Mannen. Auch in diesem Sommer hatte der Elternkreis „Junge Familien Dedenborn” wieder zu einem Kinder- und Jugendzeltlager eingeladen.

Auch wenn der Sommer bisher nicht unbedingt zum Zelten einlud, erlebten wieder 60 Kinder und deren Betreuer fünf spannende Tage auf dem Sportplatzgelände in Dedenborn.

Das Zeltlager stand ganz unter dem Motto „Wickie und die starken Männer”, und so schlüpften alle Betreuer rund um Lagerleiter Halvar (Helmut Kaulard) in die Rollen der Personen rund um „Wickie”, den kleinen Wikingerjungen aus der gleichnamigen Fernsehserie.

Wickie (dargestellt von Bernd Dickmann) ist ein kleiner Junge mit rotblondem, schulterlangem Haar, der mit seinen Eltern Ylva (Birgitt Heinen-Rizk) und Halvar, dem Dorfhäuptling, im kleinen Wikingerdorf Flake (Dedenborn) lebt.

Er ist kein typischer Wikingerjunge, sondern von Natur aus ängstlich und nicht besonders stark. Dafür überzeugt er durch seine ausgeprägte Intelligenz, mit der er Erwachsenen und Freunden auch in scheinbar ausweglosen Situationen immer wieder beisteht.

Gemeinsam mit Halvar und seiner Schiffsmannschaft aus mehr oder weniger starken Männern wie Urobe (Conny Boitz), Tjure (Maik Achterberg) und seinem ständigen Widersacher Snorre (Chris Henke), dem verfressenen Faxe (alias Küchenchef: Gennaro Miano), erlebten Wickie und seine Freundin Ylvi (Sigrid Miano) an jedem Ferientag gemeinsam mit den Kindern immer wieder neue spannende oder lustige Abenteuer. Dabei war der größte Erzfeind der Wikinger von Dedenborn, der schreckliche Sven (Reiner Dietrich), mit seinen Mannen stets zur Stelle, wenn es hieß, den Wikingern ihre wohlverdiente Beute und ihr Schiff abzujagen.

Das Lager begann mit einem großen Wikinger-Schachturnier (Kubb-Turnier) auf dem Zeltplatzgelände. Am Tag darauf zogen die Wikinger dann zu ihrem ersten Raubzug in die unbekannten Gewässer ins Rur- und Tiefenbachtal . Bei diesem Spiel mussten sie zahlreiche Aufgaben bewältigen, um sich der Schätze der Feinde zu bemächtigen. Der Elternabend wurde standesgemäß am Lagerfeuer mit einem großen Spanferkel am Grill über dem offenen Feuer gefeiert.

Damit war es aber noch nicht genug der Taten, denn tags darauf musste wegen des schlechten Wetters improvisiert werden. Diesmal luden Halvar und Wickie zu einem Nordland-Golfturnier (umgestaltetes Krocket-Turnier) in die beiden Großraumzelte ein. Dort war man vor Wind und Wetter geschützt und erlebte einen tollen Tag. Für nachmittags hatten sich die Verantwortlichen Gruppenspiele ausgedacht, bei denen Teamcharakter gefragt war.

Im Verlaufe des Nachmittags hatte der Himmel auch wieder aufgeklart, sodass das berühmte Wildentenrennen von Flake auf der Rur starten konnte. Jedes Kind hatte mindestens eine „Rennente” gratis, weitere konnten gegen eine Gebühr an den Start gehen. Auch die Erwachsenen starteten mit ihren Enten in einer eigenen Klasse , und schließlich kamen über 300 Enten auf der durch entwurzelte Bäume mit einem natürlich versehenen Parcours die Rur hinunter geschwommen. Es siegte schließlich in der Startklasse der Kinder die Ente von Isabell Dormann und in der Erwachsenenklasse war die Ente von Hans-Jürgen Jansen siegreich. Ob diese freilich gedopt war, war nicht eindeutig festzustellen.

Am darauffolgenden Tag fuhren alle ins Spaß- und Erlebnisbad „Mosaqua” nach Gulpen (NL), wo ein Schwimmtag mit viel Action und Spaß verbracht wurde.

Unterdessen hatte der schreckliche Sven die Gunst der Stunde genutzt und das große Wikingerschiff des Dorfes wieder gestohlen. Deshalb hieß es nach der Heimkehr der Wikinger am späten Abend bei der berüchtigten Nachtwanderung, Sven das Schiff wieder streitig zu machen. In vier Gruppen wurde sich auf den Weg gemacht, dabei mussten allerlei Mutproben bestanden und Gefahren getrotzt werden. Eine Gruppe der vermeintlich „mutigsten” Wikinger landete dabei, verursacht durch den Wassergeist „Chris”, komplett im kühlen Tiefenbach.

Den Abschluss des trotz des bescheidenen Wetters wieder einmal gelungenen Zeltlagers bildete noch vor der Nachtwanderung die abendliche Siegerehrung der verschiedenen Wikingerfamilien. Hier war die Gruppe um die „Familie Hakkon” die beste in der Zeltlagerrunde. Nachdem keine Gruppe leer ausgegangen war, endete der Tag in geselliger Runde um das große Lagerfeuer. Am nächsten Morgen begannen alle Teilnehmer nach einem ausgiebigen Frühstück mit dem Abbau des 18. Sommerzeltlagers in Dedenborn. Bereits jetzt freuen sich Kids wie Betreuer auf den nächsten Sommer, wenn es wieder heißt „Achtung, Freizeit, los!”
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