Schmidt - Die Vision des Trainers bleibt geheim

Die Vision des Trainers bleibt geheim

Von: ale
Letzte Aktualisierung:
tus-schmidt-bu
Das Foto zeigt links Trainer Bernhard Schmitz, links außen „gute Seele” und Betreuer Uwe Gotthard, daneben Abteilungsleiter Wilfried Lennartz. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Im vorigen Jahr war Spielertrainer Andi Lennartz einer der wenigen, die offen sagten, was sie sich ganz fest vorgenommen hatten: „Wir wollen aufsteigen.” Nun hat der TuS Schmidt einen neuen Trainer, Bernhard Schmitz aus Nideggen, der hat eine Vision, aber die behält er für sich.

Teamgeist und gutes Umfeld

Wenn der Aufstieg in die Kreisliga A Düren auch „am grünen Tisch” erfolgte, weil Jülich 10/97 seine Mannschaft zurückzog, so schmälert das doch nicht die Freude über den tollen Erfolg. „Wir haben mit Abstand die wenigsten Tore kassiert und nach Kreuzau die meisten Tore geschossen”, resümiert der Abteilungsleiter Fußball, Wilfried Lennartz.

Für den Teamgeist und das harmonische Umfeld spricht die Tatsache, dass kein Spieler den TuS verlassen hat. Auch der erste Vorsitzende, Günter Dick, meldet sich im „TuS aktuell” stolz zu Wort: Seiner Meinung nach kam der Aufstieg auch dadurch zustande, „weil die Mannschaft in der letzen Saison bis zum letzten Spiel um jeden Punkt gerungen hat”.

Diese Devise gibt auch der neue Trainer, Bernhard Schmitz, der vorher beim Verbandsligisten Viktoria Arnoldsweiler Trainer war, aus: „Vom ersten Spieltag an punkten.” Als sich am Sonntag die Erste Mannschaft im Rahmen der Sportwoche den Fans präsentierte, ließ Moderator Mario Lennartz kurz zwei Youngsters zu Wort kommen:

Der 19-jährige Thomas Wergen, der aus der A-Jugend kam und seine Ambitionen auf einen Stammplatz im Sturm bereits mit drei Toren unterstrich, fühlt sich in der Mannschaft gut aufgenommen. Pascal Küpper, Mittelfeldspieler aus der A-Jugend, ist zur Zeit verletzt und hofft, bald mit ins Spielgeschehen eingreifen zu können. Außerdem sind nun die folgenden Nachwuchsspieler aus der eigenen A-Jugend dabei: Dominik Poschen, Matthias Dohmen und Andi Schöller.

Die Stimmung ist gut - das mag man auch den Worten des Trainers entnehmen: „Es sind liebe, nette Jungs, die gern feiern.” Er hat sich vorgenommen, ihnen seine Philosophie von einem geordneten Spielsystem zu vermitteln. „Die Kreisliga A ist die höchste Klasse im Kreis Düren, da bewegt sich einiges. Mittlerweile sind beachtliche Entfernungen zurück zu legen. Ich weiß, was da auf uns zukommt”, sagt Bernhard Schmitz. Zum Favoritenkreis zählt er Schwarz-Weiß Düren, Straß und Arnoldsweiler. Der TuS Schmidt gehört nicht dazu.

Der Klassenerhalt ist die allererste Priorität, absteigen können im schlimmsten Fall fünf Mannschaften. Die bisherigen Siege in den beiden Pokalspielen gegen Derichsweiler und Voreifel will Bernhard Schmitz nicht so hoch werten: „Wir haben unnötige Tore kassiert. Gegen Kreuzau am nächsten Sonntag, das zählt.” Getestet wurde fast der gesamte Kader am Sonntag gegen den Kaller SC - da kam Spielfreude auf, der TuS gewann 7:0. Allerdings war aufgrund eines vorherigen Pokalspiels bei weitem nicht die komplette erste Mannschaft aus Kall angereist.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert