Die Sternsinger sind unterwegs

Von: ho
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Jetzt geht´s los. Die Sternsinger, hier die Vertretungen aus Rurberg und Woffelsbach mit Pfarrer Michael Stoffels, machen sich in diesen Tagen auf, um an den Häusern den traditionellen Segensspruch anzubringen und für Kinder in Not zu sammeln. Foto: Hoffmann

Simmerath/Rurberg. Jedes Jahr ziehen sie in den einzelnen Orten durch die Straßen und bringen zur Freude der Bewohner an den einzelnen Häusern „ihr Zeichen“ an. Die Rede ist natürlich von den Kindern und Jugendlichen, die als Sternsinger bundesweit von Tür zu Tür ziehen, um den Bewohnern Gottes Segen zu wünschen.

Die Aussendung der Sternsinger begann in diesem Jahr in der Gemeinde Simmerath am vergangenen Samstag in den Kirchen von Einruhr und Rurberg, wo Pastor Michael Stoffels die Sternsinger im Rahmen der Kindersegnung auf den Weg schickte. Bis zum 5. Januar wird auch in den anderen Kirchen auf Gemeindegebiet die Aussendung der Sternsinger erfolgen, die dann an den Haustüren oder Hauswänden meist mit Kreide ihr Erscheinen mit der Inschrift „20CMB15“ dokumentieren.

Sammlung für Kinder in Not

Bei den drei Buchstaben handelt es sich im Übrigen nicht um die Initialen der Heiligen Drei Könige (Caspar, Melchior und Balthasar). Sie stellen vielmehr die Abkürzung für den Segensspruch des Hauses dar: „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus).

Diesmal wird bei der bundesweiten Sternsinger-Aktion für Kinder in Not gesammelt. Wenn die Sternsinger in den ersten Tagen des Jahres 2015 den Segen Gottes zu den Menschen bringen und Spenden für Kinder in Not sammeln, richten sie den Blick besonders auf Kinder, die unter Mangel- und Unterernährung leiden. Weltweit hat jedes vierte Kind nicht genug zu essen oder ist einseitig ernährt.

Bevor die mit bunten Kostümen, Sternen und Kronen ausgestatteten Sternsinger sich in Einruhr und Rurberg auf den Weg machten, segnete Pastor Stoffels die hochmotivierten Sammler und Sänger. Und da man sich offensichtlich noch so richtig in Weihnachtsstimmung befand, wurde auf Wunsch der Kinder am Ende noch „Oh Tannenbaum“ gesungen.

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