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Die Schulhofmauer ist bald nicht mehr altersschwach

Von: fm
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Fleißige Maurer und Bauhelfer
Fleißige Maurer und Bauhelfer standen Ortsvorsteher Norbert Rader trotz der teilweise schlechten Witterungsbedingungen in der Ferienzeit durchgäng für die Sanierung der alten Schulhofsmauer zur Seite. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Die Bruchsteinmauer am Schulhof der Grundschule hat in den letzten Jahren unter den Einflüssen der Witterung stark gelitten. Fugen brachen aus, ganze Teile des Mauerwerkes hingen nur noch lose zusammen. Den stetigen Verfall des Mauerwerkes haben gelegentliche Ausbesserungsarbeiten nicht aufgehalten.

Nach über 60 Jahren war es an der Zeit, das Mauerwerk von Grund auf zu sanieren oder das Schulgelände mit einer Hecke oder einem Zaun einzufrieden. Die altersschwache Mauer drohte zu einer Gefahr für die Schulkinder zu werden.

Für eine gründliche Sanierung des Mauerwerkes fehlte der Stadt Monschau das Geld. Eine öffentliche Ausschreibung und Vergabe der erforderlichen Arbeiten hätte Kosten in fünfstelliger Höhe verursacht.

Ortsvorsteher Norbert Rader lag sehr daran, die Mauer zu sanieren, weil sie optisch gut zum Mauerwerk des Schulgebäudes passt. Mit Rücksicht auf die Löcher im Stadtsäckel sah er sich deshalb nach preiswerteren Möglichkeiten um. Einziger Ausweg aus dem Dilemma war, die Mauer in ehrenamtlicher Arbeit zu sanieren. Die Stadt Monschau war bereit, die Materialkosten zu übernehmen und durch den Bauhof Unterstützung anzubieten.

Die Suche nach ehrenamtlichen Helfern führte schnell zu positiven Ergebnissen. Es fanden sich drei bis vier Freiwillige im Ort, die bereit waren, dem Ortsvorsteher bei seinem Vorhaben zu helfen. Die Helfergruppe nahm das Vorhaben in der Ferienzeit in Angriff, um den Schulbetrieb nicht zu stören. In Handarbeit erfolgte der Abriss des brüchigen Mauerwerkes. Die gut erhaltenen Steine ließen sich leicht für einen Wiederaufbau aufarbeiten arbeitsgerecht für die Maurer entlang der alten Fundamente platzieren. Beim Wiederaufbau brauchten die Maurer nur zuzugreifen.

Unter der Woche arbeiteten immer sechs bis sieben Leute an der Sanierung. Wenn das Wetter einigermaßen mitspielt, dürften die Arbeiten rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres fertig sein. Ortsvorsteher Norbert Rader geht davon aus, dass nach gut dreiwöchiger Bauzeit das Mauerwerk wieder in alter Standsicherheit aufgemauert ist.

Wenn die Kinder nach den Ferien in die Schule zurückkehren, ist vom augenblicklichen Baubetrieb nichts mehr zu sehen. Während der Bauzeit sorgte Bernadette Rader, Ehefrau des Ortsvorstehers, für das leibliche Wohl der Bauarbeiter.
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