Vossenack - Die schnellsten Männer kommen aus Monschau

alemannia logo frei Teaser Freisteller

Die schnellsten Männer kommen aus Monschau

Von: ale
Letzte Aktualisierung:

Vossenack. Der „Nord-Süd-Lauf” wurde Ende der siebziger Jahre ins Leben gerufen; er findet seitdem jedes Jahr im Herbst statt und sollte ursprünglich der Abschluss der Saison sein. Damals war der Rursee-Marathon noch nicht erfunden.

Man beabsichtigte, die Läuferinnen und Läufer aus dem Altkreis Monschau zu einem interessanten und abschließenden Vergleichskampf einzuladen.

Bis heute ist der Nord-Süd-Lauf ein gefragtes Laufevent, da treffen sich in nahezu familiärer Atmosphäre die Athleten. Die Mannschaftswertungen und die „Age-graded”-Wertung machen den Wettbewerb besonders spannend. Zum 32. Nord-Süd-Lauf hatte am Samstag der FC Germania Vosse-nack eingeladen, und 61 Teilnehmer machten sich auf eine anspruchsvolle Strecke.

Die Vossenacker hatten versprochen, für gutes Laufwetter zu sorgen, denn im Sommer mussten sie die Läuferinnen und Läufer unverrichteter Dinge nach Hause schicken: Der beliebte Bosselbachlauf konnte wegen heftigen Gewitters nicht starten. Sie konnten ihr Versprechen mit knapper Not halten, bis fünf Minuten vor dem Start regnete es, danach blieb es trocken. Als Gottfried Breuer um 16 Uhr den Start freigab, herrschten gute Laufbedingungen.

Die Läufer wissen, dass es in Vossenack keinen ebenen Kurs geben kann. Zunächst durfte man drei Kilometer bergab traben, dann ging es sanft hoch nach Hürtgen, wieder hinunter ins Tal, und das letzte Drittel wurde das härteste: Aus dem Tal des Bosselbaches musste man hoch, die ersehnte Ziellinie befand sich vor dem Schützenheim. Nach dem kräftezehrenden Anstieg erwartete keiner eine wirklich tolle Zeit. Um so mehr wurden die Ersten im Ziel bejubelt: Markus Breuer vom SV Bergwacht Rohren kam nach 39:11 Minuten an, die erste Frau war Monika Rüttgers vom TV Roetgen in 48:26.

Im Schützenheim waren dann alle Teilnehmer eingeladen zu Kaffee und Kuchen. Die Auswertung wurde mit Spannung erwartet, denn alle gelaufenen Zeiten wurden nach der international anerkannten „Age-graded”-Wertung, die eine athletische Leistung nach Alter und Geschlecht einordnet, berechnet. Das bedeutet, dass ältere Athleten einen gestaffelten Zeitbonus bekommen. Daher gab es manche Überraschung bei der Siegerehrung.

Mit Abstand besiegte wieder einmal Rita Heuel von der LG Mützenich ihre Konkurrentinnen, ihre errechnete Zeit: 37:15 Minuten. Zweite wurde Rosi Grawinkel aus Simmerath in 41:33, und Martha Berger vom TV Roetgen erreichte mit 44:38 den dritten Platz. Bei den Männern war Ulrich Claahsen vom SV Bergwacht Rohren nicht zu schlagen, die age-graded Zeit war 35:45. Verblüfft schauten alle auf den Zweiten: Der elfjährige Enrico Wilden vom TuS Schmidt konnte einen Bombenerfolg verbuchen; für ihn wurde eine Zeit von 37:19 Minuten errechnet. Damit lag er knapp vor Volker Jansen von der LG Mütze-nich, für den 37:25 notiert wurden.

Die Mannschaftswertungen, bei denen die Zeiten der vier besten Frauen und die der sieben besten Männer addiert wurden, ergaben folgendes Ergebnis: Die schnellsten Männer kommen aus Monschau, gefolgt von Simmerath und Roetgen. Die Frauenwertung gewannen die Simmerather, hier wurde Roetgen die zweitbeste Mannschaft, Monschau wurde Dritter.

Es gab schöne Preise für die Sieger und manch edlen Tropfen sowie Apfelsaft und Honig aus der Region. In bester Laune verabschiedeten sich die Läuferinnen und Läufer, nicht ohne für die gastliche Aufnahme und die Top-Organisation des Vossenacker Teams zu danken.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert