Die politischen Unterschiede sollen deutlich werden

Von: P. St.
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Die B258 Richtung Aachen und viele andere Themen im Blick: Die Spitze der CDU Monschau will in ihrem Wahlprogramm „an den Bedürfnissen der Bürger” orientieren. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. „Mit Herz und Verstand für Monschau:” Diesen Slogan der CDU-Bürgermeister-Kandidatin Margareta Ritter setzt auch die CDU Monschau über ihr Wahlprogramm, das den Bürgern demnächst in kompakter und gedruckter Form zugestellt wird.

Für die Parteispitze ist es dabei wichtig, „die politischen Unterschiede deutlich zu machen und konkrete Aussagen zu treffen”, erläutert Stadtverbandsvorsitzender Alexander Lenders das detailliert ausgearbeitete Programm.

Die Schwerpunkte der politischen Aussagen knüpfen an das CDU-Wahlprogramm von 2004 an. Da sieht sich die Mehrheitspartei im Stadtrat auch in der Kontinuität einer 10-jährigen Zusammenarbeit mit Bürgermeister Theo Steinröx.

Die Familienfreundlichkeit, bezogen auf alle Altersgruppen, nimmt für die CDU einen hohen Rang ein, wie der Konzener Ratsherr Micha Kreitz erläutert. Kindergärten in jedem Ort (auch die eingruppigen) und die Erhaltung der fünf Schulstandorte sind zentrale Forderungen der Christdemokraten. Micha Kreitz erinnert daran, dass die Stadt jährlich 1,8 Millionen Euro in den laufenden Schulbetrieb steckt.

Die beabsichtigte Sanierung der Turnhalle Hauptschule müsse dennoch zurückgestellt werden, da nun alle Konzentration und Priorität der Baustelle Schwimmhalle gelte. Das derzeit geschlossene Vennbad „wird ohne Zweifel in Kürze wieder eröffnet”, betont der Konzener CDU-Ortsverbandsvorsitzende.

Bürgermeister-Kandidatin Margareta Ritter meint zum Schwerpunktthema Wirtschaft, dass die Schaffung wohnortnaher Arbeitsplätze vorangetrieben werden müsse. Positiv sei, dass die Auspendlerquote in den zurückliegenden 10 Jahren bereits von 70 auf 50 Prozent zurückgefahren worden sei. Die volle Aufmerksamkeit müsse in Zeiten der Wirtschaftskrise nun dem Erhalt der Arbeitsplätze dienen. Für ansiedlungswillige Unternehmen müsse die Stadt Planungssicherheit schaffen. Landschaftsverträglichkeit sowie die Interessen von Landwirtschaft und Wohnbebauung seien Voraussetzung für die Erweiterung von Gewerbegebieten.

Bei der wirtschaftlichen Entwicklung in den Dörfern könnten Projekte wie der Eifelsteig oder der geplante Vennbahn-Radweg Impulse auslösen. Im Tourismus sieht Margareta Ritter eine interessante Nebenerwerbs-Alternative „wie man es in der Eifel von der Landwirtschaft her kennt.”

Ein Dauerbrenner dürfte auch in den nächsten Jahren die Verkehrspolitik sein. Das zentrale Augenmerk der CDU Monschau gilt dabei dem Ausbau der B258, wie Fraktionsvorsitzender Peter Theißen erläutert. Als „katastrophal” bezeichnet er die aktuelle Situation. Der geforderte vierspurige Ausbau Richtung Aachen müsse nicht die gesamte Strecke einschließen „oder gar durch Roetgen führen.” Vielmehr sollten Fachleute ein „vernünftiges Konzept” erstellen. Theißen: „Es geht um intelligente Lösungen. Ein paar Mäusetunnel sind zu wenig.”
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