Aachen - Die Pferdegruppe von Bonifatius Stirnberg trabt wieder

Die Pferdegruppe von Bonifatius Stirnberg trabt wieder

Von: ak
Letzte Aktualisierung:
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Zum Wiehern: Die Pferdegruppe von Bonifatius Stirnberg trabt wieder auf den Bahnhofsvorplatz. Foto: Anja Klingbeil.

Aachen. „Ein bisschen mehr noch in diese Richtung”, deutet Bonifatius Stirnberg seinen Helfern. Der Zollstock wird angelegt, und die Rösser werden um Zentimeter verschoben. Das ist Schwerstarbeit. Immerhin wiegt ein Pferd an die 200 Kilogramm.

Erst nach mehreren Stunden steht die Pferdegruppe des Künstlers wieder auf dem Bahnhofsvorplatz. Vor zwei Wochen war sie abgebaut worden, weil Stirnberg geklagt hatte, dass die Pferde nach der Neugestaltung des Platzes nicht richtig aufgestellt worden waren. Dabei ging es um wenige Zentimeter. „Aber die verfälschen die Aussage des Kunstwerks”, sagt Stirnberg.

Maximal 20.000 Euro soll der Ab- und Aufbau kosten. Glücklich ist Stirnberg noch nicht. Nun stehe das Kunstwerk zu nah am Sparkassen-Gebäude. „Wenn ich stur wäre, würden die Pferde einen Meter nach vorne wandern. Aber ich mache Zugeständnisse”, sagt Stirnberg, der den jetzigen Standort für „totalen Blödsinn” hält. Aber immerhin stehen die Pferde nun wieder enger zusammen. So wie der Künstler es einst geplant hatte.
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