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Die Monschauer Dachlandschaft soll hell erstrahlen

Von: V.M.
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Der Geschäftsführer des Kunst- und Kulturvereins Haus Troistorff, Mario Desombre, der Gebietsdirektor der Sparkasse in Monschau, Manfred Jansen, und Dr. Hajo Peters, erster Vorsitzende des Vereins, (v. li.) vor der Installation „Erleuchtung der Rurbrücke”. Foto: V. Monterey

Monschau. Schon zur Monschau-Klassik im Jahre 2002 erstrahlte Monschau im Farbenglanz. Die Kunstaktion, damals unter anderem getragen von bekannten Künstlern und unterstützt von der Stadt Monschau, der europäischen Akademie, sowie vom Kunst- und Kulturverein Haus Troistorff soll nun im kommenden Jahr in der Altstadt wiederholt werden.

Angedacht ist es, die gesamte Dachlandschaft Monschaus zu einem Gesamtkunstwerk zu machen, ähnlich wie in Lyon und Metz, die dadurch international bekannt geworden sind und nicht zuletzt für einen großen wirtschaftlichen Ertrag der Städte beitrugen.

„Da fahren wir mal hin”

Sowohl Touristen als auch Besucher der Umgebung, sollen sagen: „Da fahren wir mal hin”, erläutert Dr. Hajo Peters, erster Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins, die Aktion. Nach einer Vielzahl von erfolgreichen künstlerischen und anderen Aktivitäten, wie zum Beispiel „Haus Troistorff als Adventskalender”, der „Monschauer Hochzeitsbaum”, die „Hochzeitsmesse” oder die „Illumination der Rur”, für die sich Peters noch einmal bei allen Beteiligten, Mitarbeitern und Sponsoren öffentlich bedankte, soll das Projekt „Illumination der Stadt” in Angriff genommen werden. Mit einer intensivierten Zusammenarbeit mit der Mon-Touristik soll für das Kunstprojekt „Monschauer Dachlandschaft” ein künstlerisches Gesamtkonzept erarbeitet werden, welches in der Mitgliederversammlung im September konkretisiert werden soll.

„Die Mitarbeit der Bevölkerung sei dafür sehr wichtig, „da auf jedes Dach ein Strahler muss”, erklärte der erste Vorsitzende. Dafür sei es sehr wichtig, dass man sowohl Geschäftsleuten als auch Bewohnern erkläre, wofür diese gedacht sind und welchen positiven Nutzen man erziele. Als zweiter Schritt müssen „geeignete Freunde und Förderer gezielt angesprochen werden”.

So soll ein künstlerischen Wettbewerb der Fachhochschule Aachen mit dem Lehrer für Design, Prof. Plum durchgeführt und bekannte Künstler hinzugezogen werden, um dieses farbenfrohe Spektakel zu inszenieren.

„Wir werden das Projekt unterstützen”, erklärte Manfred Jansen, Gebietsdirektor der Sparkasse in Monschau. Die neue geplante Kunstaktion werde eine „künstlerische Bereicherung” für Monschau sein, zeigte sich Mario Desombre, Geschäftsführer des Kunst- und Kulturvereins, überzeugt.
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