Roetgen - Die Mannschaft der Grünen steht fest

Die Mannschaft der Grünen steht fest

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Die Kandidaten der Grünen (v. l.): Volker Wiegand-Majewsky, Bernhard Müller, Raimund Ellenbeck, Lukas Benner, Bärbel Dohr-Buschmann, Claudia Ellenbeck, Paula Heners, Gudrun Meßing, Gerd Pagnia, Ingrid Karst-Feilen, Maria Feige, Karl Wirtz und Spitzenkandidatin Christa Heners. Foto: Simon Olk

Roetgen. 19 Stimmberechtigte haben auf der Mitgliederversammlung in Roetgen die Direktkandidaten und die Reserveliste für die Kommunalwahl im Mai aufgestellt.

Die Direktkandidaten sind (von Wahlkreis 1 bis 13): Claudia Ellenbeck, Maria Feige, Bärbel Dohr-Buschmann, Raimund Ellenbeck, Gerd Pagnia, Christa Heners, Bernhard Müller, Volker Wiegand -Majewsky, Karl Wirtz, Ingrid Karst-Feilen, Paula Heners, Lukas Bennert und Gudrun Meßing.

Vier Schwerpunkte

Da die Aussichten auf den Gewinn eines Direktmandates nicht sehr hoch sind, ist für die „kleineren“ Parteien traditionell die Reihenfolge der Reserveliste wichtiger. Bei den Grünen gibt es die besondere Empfehlung in den Statuten, dass die ungeraden Listenplätze für die Frauen reserviert werden sollten und die geraden für die Männer.

Christa Heners wird die Grünen als Spitzenkandidatin anführen. Die 51-Jährige, die einstimmig gewählt wurde, benannte vier Arbeitsschwerpunkte für die nächste Legislaturperiode: Energiewende und Klimaschutz, Mobilitätswende, die Stärkung des sozialen Lebens sowie eine ökologische Ortsentwicklung.

Sie hob die Erfolge der Partei in den vergangenen Jahren hervor wie die grundschulerweiterung, das Nutzungskonzept der Aula, das Lancieren des Themas Baumschutz und den zusätzlichen Bus auf der Linie SB 63 im Berufsverkehr.

Benannt hat sie auch Entscheidungen, wo sich die Grünen nicht durchsetzen konnten: bei den umstrittenen Plänen zum Windpark im Münsterwald hätte man gerne gemeinsam mit der Stadt Aachen ein Konzept entwickelt, von dem auch die Roetgener profitiert hätten, auch die geforderte Einrichtung eines Bushofs auf dem Aldi-Gelände und die Vergabe der Stromkonzessionen und der Straßenbeleuchtungsverträge verlief nicht im Sinne der Grünen.

Auf den aussichtsreichen Plätzen zwei bis fünf folgen der bisherige Fraktionsvorsitzende Gerd Pagnia, Gudrun Meßing, Ingrid Karst-Feilen und Bernhard Müller – der Frauenanteil ist also höher, als in den Statuten empfohlen. Vier von ihnen sind bereits erfahrene Ratsmitglieder, die in ihren Bewerbungsreden jeweils eigene Schwerpunkte setzten.

Gerd Pagnia fordert seine Partei auf, ein Programm zu entwickeln, damit sich die anderen Parteien daran orientieren könnten. „Wir sollten wieder einen Partner finden, denn mir fehlt aktuell eine gestalterische Mehrheit im Rat“, sagte Pagnia.

Gudrun Meßing möchte im Wahlkampf das Thema Hochwasserschutz in den Mittelpunkt rücken. „Wir sind nicht pauschal gegen die Vorhaben in Rott und Mulartshütte. Wir fordern aber eine genaue Prüfung der Alternativen“, sagt die Bauingenieurin.

Ingrid Karst-Feilen verwies darauf, dass es gelungen sei, grünes Gut in viele Entscheidungen einfließen zu lassen. Dennoch habe sich Roetgen in den vergangenen 25 Jahren nicht zum Besten entwickelt, als Beispiele nannte sie die Bundesstraße oder das neue Gewerbegebiet.

Wahlprogramm folgt

Bernhard Müller sieht als größtes Ziel grüner Politik die Arbeit an einer CO2-neutralen Gesellschaft. „Dabei müssen wir es schaffen, die Menschen mitzunehmen“, sagte der Unternehmensberater.

Viele Themen haben die Grünen also auf dem Zettel – festzurren werden sie ihr Wahlprogramm aber erst am 26. März. Ihre vier Sitze, die sie bei der letzten Wahl errungen haben, möchten die Grünen mindestens verteidigen.

Auf den Plätzen sechs bis 16 folgen Michael Buschmann, Bärbel Dohr-Buschmann, Karl Wirtz, Claudia Ellenbeck, Manfred Jollet, Dörte Heners, Volker Wiegand-Majewsky, Maria Feige, Lukas Benner, Astrid Pagnia und Raimund Ellenbeck.

Auch diejenigen, die nicht auf einem aussichtsreichen Listenplatz stehen, ermutigte Vorstandsmitglied Karl Wirtz, sich zu engagieren: „Der Acker außerhalb des Gemeinderates ist groß. Es gibt genug Aufgaben für alle in der Partei, zum Beispiel als sachkundige Bürger. Auch als Mitglied in den Arbeitskreisen kann man wichtige inhaltliche Impulse geben“, sagte er.

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