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Die Lyra Höfen zieht magisch an

Von: ale
Letzte Aktualisierung:
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64 Aktive bot der Musikverein Lyra für sein Weihnachtskonzert in der Höfener Pfarrkirche auf. Unter der Leitung von Ralf Jansen beschenkten sie die Besucher mit harmonischen Vorträgen. Foto: Anneliese Lauscher

Höfen. Das Weihnachtskonzert des Musikvereins Lyra Höfen am vergangenen Sonntag war ein Publikumsmagnet. Kurz vor 15 Uhr war im Umkreis der Kirche kein freier Parkplatz mehr zu finden war, auch aus dem Kreis Düren und der Schleidener Region waren Besucher gekommen.

In der Kirche zählte man 500 Gäste, einige davon waren offensichtlich gekommen, um die Landschaftskrippe und den singenden Hirten zu besuchen. Sie blieben gerne, um sich von der festlichen Blasmusik unterhalten zu lassen. Gerd Förster, der erste Vorsitzende des Vereins, begrüßte die vielen Musikfreunde.

Viel Blech dominierte in den Vorträgen, die Flügelhörner, in besonders starker Besetzung, gaben den Darbietungen einen weichen und mächtigen Klang. Mit der „Ode an die Freude“, auch Europahymne genannt, ging es los.

Feierliche, majestätische Klänge erfüllten den Kirchenraum. Heinz-Georg Kerkmann, der als Moderator Informationen zu den Darbietungen gab, erklärte zwischendurch, dass die Lyra für dieses Konzert kein Eintrittsgeld erhebe, man aber um Spenden bitte, die zu einem Teil in die Jugendarbeit des Vereins fließen und zum größten Teil dem Anliegen des singenden Hirten, Rainer Jakobs, zugutekommen, also der Hilfe für krebskranke Kinder und ihre Familien. „Sein Einsatz ist mit Worten kaum zu beschreiben“, sagte Kerkmann, und es gab starken Applaus für Jacobs.

Frohe Klänge des Hirten

In „Trumpet Volontary“ konnten die Bläser dann wieder brillieren und dem „Kleinen Trommler“ wurde aufmerksam zugehört. Eine Klarinettengruppe hatte extra für das Weihnachtskonzert geübt und erfreute die Zuhörer mit englischen Weihnachtsliedern und einem Menuett.

Natürlich durften die Vorträge von Rainer Jakobs nicht fehlen. „Oh, Tannenbaum“ und „St. Niklaus war ein Seemann“ klang es froh aus seiner Hütte. Auf der Mundharmonika ließ er einige Töne des Wolgalieds anklingen.

Als Kontrast zur volltönenden Blasmusik bot das „Sparensemble“ leise Musik. Dorothe und Heino Breuer sowie Stefan Jansen fanden ungeteilte Aufmerksamkeit, als sie a cappella und mit Gitarrenbegleitung wunderschöne Weisen sangen: „Kumbaya My Lord“, ein Weihnachtswiegenlied und „Joy to the World“.

Man sah leuchtende Augen im Publikum und hörte anschließend herzlichen Applaus. Mit munteren „Jingle Bells“ führten die Blasmusiker das Konzert fort. „Stop the Cavalry“ war ein deutlicher Appell zum Frieden – die Kavallerie soll zu Hause bleiben. Mit „Stille Nacht“, das ganz viele Menschen mitsangen, endete das grandiose Konzert.

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