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Die energetische Sanierung soll sich bezahlt machen

Von: rpa
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Steckenborn. Die Grundschule in Steckenborn ist fast wie neu: Für rund 923.000 Euro wurde die Schule saniert und dabei energetisch deutlich verbessert.

Das Ergebnis: Im Jahr verbraucht die Schule nun etwa 7000 Liter Heizöl weniger, das ist eine Ersparnis von 35 Prozent. Bislang waren im Durchschnitt 30.000 Liter Heizöl notwendig, nun kommt die Schule mit 23.000 Liter aus, was den Haushalt der Gemeinde Simmerath etwas entlastet.

Die energetische Sanierung der Grundschule Steckenborn (derzeit etwa 160 Schüler) und der angrenzenden Turnhalle ist eine Erfolgsgeschichte, an der die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Aachen guten Anteil hat, wie Stephan Sikora von der WFG nun im Simmerather Hochbauausschuss berichtete. Die kalkulierten Kosten von 1,01 Millionen Euro konnten durch intensive Verhandlungen und enge Zusammenarbeit mit den Firmen um etwa 87.000 Euro verringert werden. Tatsächlich ausgegeben wurden (aufgrund zusätzlicher Maßnahmen, die zunächst nicht vorauszusehen waren) 965.000 Euro.

Für die Sanierung wurden insgesamt 29 Aufträge vergeben, davon 61 Prozent an Firmen aus dem Gemeindegebiet Simmerath. Dabei, so Stephan Sikora, wurden die Simmerather Firmen nicht extra bevorzugt, sie hatten die besten und wirtschaftlich günstigsten Angebote abgegeben. Ingenieur Achim Nießen, der das Projekt betreut hat, betonte im Ausschuss: „Wir haben in der Gemeinde Simmerath wie in der Eifel überhaupt gute Firmen, die sich stets mit dem Projekt identifizieren.”

Saniert wurden an der Grundschule in Steckenborn unter anderem die Fassaden, die Heizung, das Dach und die Sanitäranlagen. Für die Planung wurden drei Monate benötigt, mit den Bauarbeiten wurde im Juni 2008 begonnen, im November 2009 waren die Arbeiten abgeschlossen - gut einen Monat vor dem vereinbarten Termin.

Im Ausschuss wurde die gute Zusammenarbeit zwischen Ingenieurbüro Achim Nießen, der WFG, der Gemeinde Simmerath und der beauftragten Firmen gelobt.

Auch beim Neubau des Gerätehauses für die Feuerwehr in Steckenborn wird die WFG eingebunden - mit dem hoffentlich gleichen Erfolg wie bei der Sanierung der Grundschule. Laut Haushalt sind die Gesamtkosten auf etwa 600.000 Euro veranschlagt, davon übernimmt die Gemeinde 465.000 Euro sowie 10.000 Euro für das Baumanagement. Bau- und Einrichtungskosten in Höhe von 135.000 Euro werden durch den Feuerwehrverein und von der Löschgruppe in Eigenleistung übernommen.
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