Eifel - „Deutliche Verbesserungen ab Sonntag“ beim Linienverkehr

„Deutliche Verbesserungen ab Sonntag“ beim Linienverkehr

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Karl-Heinz Huppertz ist Leiter des Regio-Centers RVE Euregio Maas-Rhein.

Eifel. Das Busfahren in der Eifel endet oft mit Verspätungen und zu langen Fahrzeiten. Außerdem mangelt es an fehlender Flexibilität. Trifft das zu und was sind die Gründe für diese Missstände? Karl-Heinz Huppertz, Leiter des Regio-Centers RVE Euregio Maas-Rhein, hat Antworten darauf.

Verspätungen, zu lange Fahrzeiten und keine Flexibilität bemängeln Eltern und Schulverband bei der Schülerbeförderung in der Nordeifel. Was sind die Gründe dafür?

Huppertz: Leider ist zum Schuljahresbeginn einiges nicht so gelaufen wie es unsere Fahrgäste zu recht erwarten und wie es unser eigener Anspruch ist. Insbesondere haben sich die für den aktuellen Fahrplan berechneten Fahrzeiten teilweise als zu knapp erwiesen und die Kapazitäten zu Stoßzeiten waren nicht auf allen Fahrten ausreichend bemessen.

Die Konzeption eines Fahrplans ist ein hochkomplexes Unterfangen, bei dem einzelne Linien nicht isoliert betrachtet werden können. Jede Änderung hat stets Auswirkungen auf andere Linien, Umsteigezeiten und Anschlüsse zwischen einzelnen Buslinien sowie auf die sogenannte Umlaufplanung der Busse (also Anzahl der Busse und deren Laufwege). Aus diesen Gründen ist eine kurzfristige Fahrplananpassung leider nicht leicht zu realisieren. Zum kommenden Fahrplanwechsel am 10. Dezember wird es nun aber Änderungen geben.

Wie sehen die von ihnen angekündigten Verbesserungen konkret aus? Was soll den Kindern und Eltern Hoffnung geben, dass die Schüler demnächst pünktlich und schneller zur Schule bzw. nachmittags nach Hause kommen?

Huppertz: Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember wird es deutliche Verbesserungen und Fahrplananpassungen geben. Künftig werden dann zu den relevanten Stoßzeiten, in denen viele Schüler unterwegs sind, mehr Busse als bisher im Einsatz sein.

Durch angepasste Fahrzeiten gehen wir zudem von deutlich gestiegener Zuverlässigkeit aus. Darüber hinaus wird es zum Fahrplanwechsel nur noch jeweils direkte Verbindungen von Kalterherberg, Mützenich, Höfen und Rohren von bzw. zur Sekundarschule Simmerath und zurück geben. Somit entfallen für die Busse die bisher teilweise gegebenen Umwege über andere Gemeinden, was die Fahrzeit deutlich verkürzt.

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