Der Schandfleck auf dem Weg ins schöne Kalltal

Von: ho
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Trostlos: Hinter Bauzäunen wu
Trostlos: Hinter Bauzäunen wurde ein Wust von Splitt, Sand, Kies, Pflastersteinen, Mulch, Holzresten und Erdaushub abgelagert, teils ist er von Gras, Sträuchern und Bäumen überwachsen. Foto: Hoffmann

Lammersdorf. Nicht gerade den hübschesten Anblick bietet seit geraumer Zeit das Gelände rund um die ehemalige Junker-Kantine am Ende der Stüttgesgasse.

Das in die Jahre gekommene und mit Eternitplatten verkleidete Kantinengebäude wird seit längerem zum größten Teil von einer Garten- und Landschaftsbaufirma genutzt. Daneben werden dort von der Firma Enercon Räumlichkeiten unterhalten. Rund um den Gebäudekomplex, in dem zu früheren Zeiten, als die Firma Junker noch über tausend Beschäftigte hatte, in gepflegten Räumlichkeiten Erbensuppe und Schnitzel mit Pommes serviert wurden, bietet sich nun ein eher trostloses Bild.

Spaziergänger und Wanderer, die auf dem Weg ins malerische Kalltal an dem Terrain vorbei kommen, sprechen schlicht und einfach von einem „Schandfleck”, der sich ihnen hier in der Stüttgesgasse kurz vor dem Wendehammer präsentiert. Bereits der ehemalige Parkplatz vor der Junkerkantine, auf dem früher die ortsansässigen Fahranfänger probten, befindet sich in einem miserablen Zustand und vermittelt wahrlich keinen gepflegten Anblick. Ein großer Teil der Fläche ist mit Bauzäunen abgesperrt, hinter denen eine Vielzahl von Bau- und Gartenmaterialien lagern. Sofern dies im Hinblick auf die gewerbliche Nutzung noch als normal bezeichnet werden kann, trifft man auf der anderen Seite des Gebäudes am Wendehammer auf einen eher verwahrlosten Zustand.

„Im Grabe umdrehen”

Ebenfalls hinter Bauzäunen wurde dort u.a. ein Wust von Splitt, Sand, Kies, Pflastersteinen, Mulch, Holzresten und Erdaushub abgelagert, der teilweise von einem Wildwuchs von Gras, Sträuchern und Bäumen überwachsen ist. „Der alte Junker würde sich im Grabe umdrehen”, stellte ein vorbeikommender Spaziergänger kopfschüttelnd hierzu fest.
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