Heimbach-Mariawald - Der Ranger wartet künftig an der Stele

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Der Ranger wartet künftig an der Stele

Von: bel
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Nationalpark-Ranger setzen der Eichenstele auf dem Parkplatz Mariawald unter den Augen ihres Chefs, Fachbereichsleiter Michael Lammertz (3.v.l.), den Rangerhut auf. (bel)

Heimbach-Mariawald. In Zukunft, wenn es heißt „Auf zur Rangertour durch den Nationalpark Eifel”, gibt es kein Suchen mehr.

„Wo wollten wir uns denn treffen? Vorne an der Kirche oder mehr zum Wald hin?” Ranger des „Nationalparkforstamtes Eifel im Landesbetrieb Wald und Holz NRW” haben die erste Holzstele aus wetterbeständiger Eiche auf dem Parkplatz Mariawald rechts von der breiten Treppe aufgestellt, die hinunter zur Kirche führt.

Diese über zwei Meter hohe Holzsäule wird durch einen stilgerechten Rangerhut verziert, den Ranger Rainer Reinartz der Originalkopfbedeckung der Ranger nachgebaut hat. Der Hut ist aus harter Douglasie, die in den Eifelwäldern allmählich ausgemustert wird.

Auf der Säule ist mittig eine Infotafel angebracht, auf der Besucher nachlesen können, wann, wie lange, wo und unter welchem Schwierigkeitsgrad die nächste Rangerführung stattfinden wird.

Gefertigt worden ist diese erste Stele - wie auch alle, die ihr nachfolgen werden - in der Holzbauwerkstatt des Nationalparks in Herhahn. Weitere Holzstelen werden am Parkplatz Kermeter, dem Spielplatz Erkensruhr und auf dem Parkplatz Wahlerscheid aufgestellt. Noch mehr Infosäulen werden an anderen Orten im Laufe der nächsten Jahre folgen.

„Planung und Arbeiten an den ersten Stelen haben sechs Jahre gedauert”, erklärte Michael Lammertz, Fachgebietsleiter Kommunikation und Naturerleben, „weil andere Projekte Vorrang hatten.” Zu diesen Projekten gehörten der Ausbau von 240 Kilometer Wanderwegen, das Aufstellen von 1013 Wegweisern und gut 100 Bänken sowie die Errichtung von 91 Infotafeln an den jeweiligen Zugängen zum Nationalpark. Nicht zu vergessen die Häuschen zur Verrichtung der Notdurft.

Im Jahre 2009 nahmen an den geführten Wanderungen etwa 12000 Menschen teil, ein gutes Zeichen dafür, dass der Nationalpark Eifel und die Arbeit der Ranger angenommen werden. Bis zum Ende dieses Jahres bieten die Ranger noch 64 Touren an.
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