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Der Paritätische Wohlfahrtsverband wird immer bunter

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:
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Der Paritätische in der Städteregion hat mehr als 100 Mitglieder. Von links die stellvertretende Vorsitzende Regine Berg, Geschäftsführerin Merete Menze und Vorsitzende Carmen Leicht-Scholten. Foto: Ralf Roeger

Aachen. „Unser Verband wird immer bunter”, sagt Dr. Carmen Leicht-Scholten, erste Vorsitzende der Kreisgruppe des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in der Städteregion, der jetzt sein 40-jähriges Bestehen begeht. Mehr als 100 soziale Organisationen sind inzwischen in diesem Dachverband zusammengeschlossen.

Sie sollen hier einen „schützenden Schirm” finden, der ihnen hilft, ihre Interessen auch auf regionaler und kommunaler Ebene zu vertreten. Dahinter stehen die Idee der „Chancengleichheit als Prinzip” und der „Gedanke der Gleichheit aller”. Und schaut man auf die stetig wachsende Zahl der Mitglieder, so kann man wohl durchaus von einer Erfolgsgeschichte reden.

Angefangen hatte alles vor 40 Jahren mit nur 19 Mitgliedsorganisationen, darunter die Lebenshilfe, das Studentenwerk und Pro Familia. „Heute stammen 44 Prozent unserer Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Kinder, Frauen und Familie”, erläutert Merete Menze, Geschäftsführerin des Paritätischen in der Städteregion.

Am Puls der Zeit

Migration, Jugend, Behindertenhilfe und Straffälligenhilfe sind weitere Themen, mit denen sich die einzelnen Organisationen beschäftigen. Ein breites Spektrum also, meint Merete Menze. Und der Dachverband ist laut Leicht-Scholten ganz nah am Puls der Zeit, da ständig neue Elterninitiativen und kleine Vereine gegründet werden, um die aktuellen Themen und Probleme aufzugreifen.

Im Laufe der Jahre kann aus einem kleinen Verein dann auch eine so wichtige Organisation wie die Lebenshilfe werden. „Das war eigentlich einmal eine kleine Initiative von einigen betroffenen Eltern, die sich zusammengeschlossen haben, um ihren behinderten Kindern zu helfen”, sagt Merete Menze. Heute sei die Lebenshilfe mit ihren Wohnheimen, Werkstätten und Angeboten für Menschen mit Behinderungen aus dem sozialen Leben kaum mehr wegzudenken.

Und je größer die einzelnen Institutionen werden, desto komplexer werden auch die Anforderungen an den Verband, so Menze. Der vertritt unter anderem die Interessen seiner Mitglieder auf kommunaler und regionaler Ebene, informiert und berät, fördert das ehrenamtliche soziale Engagement und übernimmt betriebswirtschaftliche Beratungen. 2600 Mitarbeiter arbeiten heute in den Mitgliedsorganisationen in der Städteregion, dazu kommen etwa 1500 Ehrenamtler, die vom Paritätischen geschult werden.
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