Simmerath - Der neue Pfarrvikar für Simmerath ist noch nicht in Sicht

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Der neue Pfarrvikar für Simmerath ist noch nicht in Sicht

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
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Noch ist keine personelle Entlastung für den Simmerather Pfarrer Michael Stoffels in Sicht.

Simmerath. Noch steht Pfarrer Michael Stoffels allein da. Er ist seit dem offiziellen Einführungsgottesdienst am 21. März als alleiniger Seelsorger für die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) „Selige Helena Stollenwerk Simmerath” zuständig. Zu dieser Gemeinschaft, die dem früheren Dekanat Simmerath entspricht, gehören zehn Pfarren und fünf Kapellengemeinden.

Bei dieser Anzahl sagt schon der normale Menschenverstand, dass die damit verbundene umfangreiche seelsorgerische Arbeit nicht von einem Priester geleistet werden kann.

Daher war Michael Stoffels auch zur Unterstützung seitens des Bistums ein Pfarrvikar zugesagt worden, doch die personelle Hilfe lässt noch auf sich warten. „Erste Lösungsansätze haben sich leider zerschlagen, sodass mit dem baldigen Einsatz eines Pfarrvikars nicht zu rechnen ist”, stellt der Seelsorgern nüchtern fest.

Er befinde sich aber weiterhin im Gespräch mit dem Bistum und die Zusage einer personellen Unterstützung werde auch aufrecht erhalten, aber der Zeitpunkt sei ungewiss. Auch der Simmerather Seelsorger muss akzeptieren, dass es im Bistum derzeit eine Vielzahl personeller Probleme gibt. „Da bricht im Moment einiges auseinander.”

Was Solidarität in der Gemeinschaft der Gemeinden bedeutet, sehen die Gläubigen konkret an der neuen Sonntagsgottesdienstordnung, die ab Juni 2010 gilt. In der Regel ist demnach für je zwei Gemeinde im 14-tägigen Wechsel ein Sonntagsgottesdienst vorgesehen.

Dies bedeute, dass in der GdG Simmerath künftig sechs Gottesdienste an Sonntagen (einschließlich Vorabendmessen) und 13 heilige Messen in der Woche stattfinden. Hinzu kommen dann noch Sondergottesdiensie bei Festen und besonderen Anlässen. Pfarrer Stoffels bezeichnet es als „schmerzlichen Verlust”, dass nicht mehr an jedem Sonntag in jeder Pfarrkirche ein Gottesdienst stattfinde.

Rückblickend auf die ersten Monate seiner Tätigkeit als allein zuständiger Seelsorger in Simmerath spricht Michael Stoffels von „unterschiedlichen Erfahrungen”. Manche Dinge hätten sich schon gut eingespielt, andererseits existierten auch noch Sorgen und Ängste. „Die Menschen spüren, dass eine schwierige Zeit herrscht.”
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