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Der Mann im Moor lässt niemanden kalt

Von: Andreas Gabbert
Letzte Aktualisierung:

Nordeifel. Nichts für schwache Nerven ist der neue Kriminalroman von Christoph Wendt. Seit Monaten verschwinden in Aachen und Umgebung Kinder spurlos. Als man in einem Moortümpel im Hohen Venn eine Männerleiche findet, ergeben sich für Kommissar Herkens von der Aachener Kripo die ersten Hinweise.

Alle Spuren scheinen zunächst auf die vornehme Schlossklinik in Monschau hinzuweisen. Aber ist ihr Chef, der renommierte Professor Ahlmann, wirklich der Menschenfreund, für den er sich ausgibt? Erst dank der unkonventionellen Recherchen von Lea Linse, der Chefreporterin des „Aachener Kurier”, können die Verbrechen an den Kindern aufgeklärt, kann die Bande dingfest gemacht werden.

Gewaltige Emotionen

Skeptisch nimmt man als Leser das Buch zur Hand, klingt der Name der Protagonistin Lea Linse doch arg nach Klischee. Doch schnell gelingt es Christoph Wendt, den Leser in den Bann der spannenden Handlung zu ziehen.

Die treffende Beschreibung der Handlungsorte rund um Monschau lässt die Handlung für Leser aus der Eifel außerdem besonders authentisch erscheinen. Gleichzeitig schürt die Geschichte über perverse Kinderschänder gewaltige Emotionen. Wer die Beschreibung der ekelhaften Grausamkeiten ertragen kann, fiebert mit den Ermittlern und kann das Buch wohl erst aus der Hand legen, wenn die Verbrecher endlich gefasst sind.

Außergewöhnliche Fälle

Christoph Wendt lebt in seiner Heimatstadt Monschau. Seit 1976 arbeitet er als freier Journalist und Buchautor. Zwölf Jahre lang hat er zuvor als Anwalt gearbeitet und dabei Einblicke in die unterschiedlichsten Formen der Kriminalität bekommen. Sein besonderes Interesse gilt auch heute noch außergewöhnlichen Kriminalfällen, vor allem dann, wenn sie von einer breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. Solche Fälle macht er bevorzugt zum Gegenstand seiner Kriminalromane.

„Der Mann im Moor” ist bei Shaker Media unter der ISBN-Nummer 978-3-86858-155-3 erschienen und kostet 13,80 Euro. Das Buch ist 208 Seiten stark.
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