Der Film „Ohne Dich“ spielt auch in Monschau

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Dreharbeiten in Monschau für den Film „Ohne Dich“: Der romantische Thriller ist am Donnerstag, 2. Januar, um 20.15 Uhr in der ARD zu sehen. Foto: A. Gabbert

Monschau. Das einzigartige Fachwerkensemble war für Regisseur Florian Baxmeyer der Grund, warum er sich für die Monschauer Altstadt entschieden hat. In die Auswahl schafften es auch Bad Münstereifel und Ahrweiler, aber Monschau machte schließlich das Rennen.

In dem romantischen Thriller „Ohne Dich“, der am Donnerstag, 2. Januar, um 20.15 Uhr in der ARD zu sehen ist, verwandelt sich die Altstadt in ein Elsassdorf. „Durch die Fachwerkhäuser ist die Struktur sehr ähnlich, die Stadt könnte auch im Elsass liegen. Sehr schön ist die ungebrochene, geschlossene Fachwerkwelt. Außerdem ist die Tallage für uns interessant, das passt alles gut zum Thema“, sagte Baxmeyer Ende Mai bei den Dreharbeiten in Monschau. Der Drehtag dauerte im Sommer bis tief in die Nacht. Am Donnerstag werden davon vier bis fünf Minuten zu sehen sein.

Der Film erzeugt bis zum überraschenden Schluss eine Atmosphäre steter Ungewissheit. Martina (Stefanie Stappenbeck) und ihr Lebensgefährte Ralf (Andreas Pietschmann) betreiben in Köln mit großem Erfolg ein gehobenes Restaurant. An der bretonischen Küste wollen sie sich nun vom alltäglichen Stress erholen. Der Urlaub verläuft herrlich, die beiden sind noch immer so verliebt wie am ersten Tag und genießen die Auszeit in der wildromantischen Umgebung.

Verzweifelte Versuche

Dann aber kehrt Ralf eines Tages nicht von einem frühmorgendlichen Segelausflug zurück. Die Polizei kann zwar das Boot ausfindig machen, doch Ralf bleibt verschwunden. Während die französischen Beamten von einem Segelunfall ausgehen, bei dem Ralf über Bord stürzte, will Martina sich mit dieser Erklärung nicht zufriedengeben. Sie ist fest überzeugt, dass Ralf noch lebt und es einen anderen Grund für sein Verschwinden geben muss. Doch ihre verzweifelte Suche an der bretonischen Küste bleibt ohne Erfolg.

Zurück in Deutschland, lassen die nagenden Zweifel ihr keine Ruhe. Immer wieder stößt sie in den kommenden Wochen auf Hinweise, die Ralfs Verbleib erklären könnten – und dann doch nur die quälende Ungewissheit verstärken.

Vergeblich versuchen ihr Jugendfreund Johannes (Oliver Mommsen), ihr Bruder Andreas (Stephan Grossmann) und ihre Mutter Renate (Renate Krößner) sie auf andere Gedanken zu bringen. Aber Martina kann und will nicht mit den Geschehnissen abschließen. Hin- und hergerissen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, scheint sie allmählich den Verstand zu verlieren, sie fühlt sich verfolgt und beobachtet.

Dann führt sie eine Spur zurück nach Frankreich, in ein verschlafenes Dorf an der bretonischen Küste.

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