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Der Chef gibt den Hammer aus der Hand

Von: M.S.
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Kontinuität, auch nach dem Führungswechsel: Martin Krings, Elke Krings, Petra Harth, Dietmar Harth und Meister Markus Huppertz (von rechts) blicken optimistisch in die Zukunft der Firma „Metallbau Krings”. Foto: Manfred Schmitz

Nordeifel. Der „Faktor Mensch” ist austauschbar - eine gemeinsame gute Sache aber überdauert selbst wechselvolle Zeitläufe und ganze Generationen. Martin Krings, Obermeister der Aachener Metallbau-Innung, wird seinen Betrieb in Monschau-Imgenbroich auf seinen langjährigen Kollegen und Partner Dietmar Harth übertragen.

Kreisdirektor Helmut Etschenberg wird die Festansprache halten. Er war derjenige, der 1985 Martin Krings dazu bewegt hatte, in Imgenbroich seinen Betrieb zu gründen. Anschließend übergibt Martin Krings symbolisch den Schmiedehammer an seinen Nachfolger Dietmar Harth. Mit einem gemeinsamen Imbiss schließt der offizielle Teil der Übergabefeier. Ab 17 Uhr sind alle ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiter der Metallbau Krings GmbH zu einem gemütlichen Beisammensein geladen.

Der renommierte Metallbau-Betrieb im Imgenbroicher Gewerbegebiet wird am Samstag, 31. Januar, ab 10 Uhr ganz im Zeichen eines „Tages der offenen Tür” stehen. Bei dieser Gelegenheit wird sich der künftige Leiter Dietmar Harth und dessen Mitarbeiter-Crew den Gästen vorstellen.

„Stets habe ich hohe Ansprüche an mich wie meine Belegschaft gestellt”, sagt Martin Krings rückblickend, „da war 24 Jahre lang ein 12- bis 15-Stundentag die Regel. So kam ich - physisch wie psychisch - schließlich an meine Grenzen.” Schon als sein Unternehmen auf dem Markt etabliert war, hatte sich der Chef zum Ziel gesetzt: „Mit 50 möchte ich einen wichtigen Lebensabschnitt beenden und mich neuen Herausforderungen stellen!” Jetzt ist Krings 49 Jahre alt.

Er bekennt: „Permanente Erweiterung und Ausdehnung betrieblicher Sparten, die volkswirtschaftlich und infolge strukturellen Wandels unabdingbar sind, habe ich mitgetragen!” Eine weitere Expansion mit zunehmender Mitarbeiterzahl lägen ihm jedoch nicht, da er immer die Nähe und den direkten Kontakt zu seinen Mitarbeitern suchte.

24 Jahre, sagt der Familienvater, hätten er und seine Frau Elke, zunehmend unterstützt von seinen Kindern Juliane (22), Simon (20), Peter (19) und der 18- jährigen Maria, den Betrieb mit der Erkenntnis geführt, „dass ohne gründliches Fachwissen, Fleiß und permanentem Arbeitseinsatz auf Dauer kein Erfolg zu erzielen ist. Auf dieses Bewußtsein bin ich stolz!”
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