Nordeifel - Der Bilderbuchwinter hält nur einen Tag

Der Bilderbuchwinter hält nur einen Tag

Von: P. St.
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Sicher auf dem Schlitten unterwegs: Bilderbuchwetter am Samstag sorgte dafür, dass die weiße Pracht sich von ihrer schönsten Seite zeigte. Foto: P. Stollenwerk
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Wintersonne pur gab es am Wochenende nur einen Tag.
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Beliebt auch auch Winterwanderstrecke: Der Vennbahnradweg in Höhe des Hatzevenns.
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Unterwegs beim Weihnachtsmarkt in Monschau: Der Nikolaus lässt sich nicht aus Ruhe bringen:

Nordeifel. Die Eifel bibbert, schaufelt, aber schneit nicht ein. Am ersten Winterwochenende, pünktlich zum zweiten Advent, blieb die Region von großen Schneemassen verschont. Nach einem traumhaft schönen Samstag trübte es Sonntag schon wieder ein, aber das Wintervergnügen kam dennoch nicht zu kurz. Hoch Richard sorgte am Samstag für Bilderbuchwetter und ordentliche Minusgrade, doch nur für einen Tag.

Am Skihang in Rohren gingen erstmals die Lifte in Betrieb, und am Sonntag waren sogar Talabfahrten auf der präpapierten Piste möglich. Aber auch die allseits beliebten Rodelhügel am Lammersdorfer Berg oder an der Kirche in Konzen war gut frequentiert.

Viele Winterwanderer waren unterwegs, ob rund um die verschneite Rurtalsperre oder im Hohen Venn. Der Vennbahnradweg läuft dabei den klassischen Wanderstrecken inzwischen den Rang ab. Zahlreiche Spaziergänger und auch die ersten Langläufer haben die Radfahrer inzwischen abgelöst. Die steigungsarme und naturnahe Strecke dürfte sich zum Ganzjahres-Hit entwickeln.

Wintertraum in Monschau

Hoch frequentiert waren auch die Weihnachtsmärkte. Das romantisch verschneite Monschau zog am Samstag die Massen an, und auch der Nikolaus musste sich musste sich durch die Massen in den Altstadtgassen kämpfen. Obwohl der Weg hinauf zum Haller gefährlich vereist war, entdeckte man auf der Höhe über den Altstadtdächern eine Vielzahl von Gästen, die sich bei einbrechender Dunkelheit den traumhaften Blick über die in weihnachtliches Licht getauchte Stadt nicht entgehen lassen wollten.

Die Räum- und Streudienste konnten gelassen dem Treiben entgegensehen; aus Sicht des Winterdienstes gab es keine besonderen Vorkommnisse. Das kann auch die Polizei bestätigen: „Die Autofahrer haben die winterlichen Verhältnisse gut weggesteckt“, hieß es in einer ersten Bilanz. Insgesamt wurden am Samstag insgesamt 45 Unfälle in der Region Aachen verzeichnet - etwas mehr als sonst im Schnitt. Davon wurden aber lediglich acht Unfälle auf die Witterung zurückgeführt. Dabei gab es nur Blechschäden; verletzt wurde bei diesen Unfällen niemand.

Entwarnung wurde seitens der Polizei jedoch nicht gegeben, da in der Nordeifel wegen des aufkommenden Windes noch einige Schneeverwehungen hinzukamen. Dies betrifft auch die kommenden Tage. Weitere Schneefälle sind zu erwarten, und die Temperaturen werden sich wieder in tiefere Regionen begeben.

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